Neusignalisation Basel-Landschaft

Die Überprüfung des ausgedehnten Wanderwegnetzes im Kanton Basel-Landschaft wurde im Sommer 2011 gestartet. Die Erneuerung der Signalisation wird sich entsprechend den knappen verfügbaren Mitteln über einen längeren Zeitraum erstrecken. Die Ziele und Hintergründe des Vorhabens sind ausführlich dargestellt in der Vorlage zum Verpflichtungskredit, welche dem Landrat am 7. Dezember 2010 unterbreitet und von diesem am 31. März 2011 einstimmig beschlossen wurde.

Die Routenüberprüfung und Neusignalissation ist in den Gebieten 'westlich Birs' und 'Gempen' abgeschlossen. Das Gebiet 'Nord' wird 2019 bearbeitet.

Dabei werden folgende Grundlagen und Informationen beigezogen:
–       Erhebung der vorhandenen Belagsart (Hart- oder
          Naturbelag)
–       Aussichtspunkte gemäss kommunalen Zonenvorschriften
–       Ausflugsziele im Jura gemäss kantonalem Richtplan
–       Waldhütten, Feuerstellen und Parkplätze gemäss
          Waldentwicklungsplänen
–       weitere Sehenswürdigkeiten aus den Bereichen Archäologie und Naturschutz
–       ÖV-Haltestellen
–       Kantonsstrassen
–       Inventar der historischen Verkehrswege (IVS)
–       Wanderland-Routen gemäss SchweizMobil
–       Bestehende Themenwege

Die neuen respektive überarbeiteten Wanderwegnetze für das Laufental und den Bezirk Arlesheim westlich der Birs sowie für die Gemeinden rund um den Gempen wurden mit der Richtplan-Anpas­sung 2012 bereits vom Landrat beschlossen.
Die Wandergebiete Nord, Frenke und Süd wurden inzwischen ebenfalls überprüft. Die betroffenen Gemeinden hatten im Rahmen einer Konsultation jeweils Gelegenheit, zur Planung Stellung zu nehmen. Mit der nächsten Richtplan-Anpassung sollen nun auch die neuen Wanderwegnetze in den Planungsgebieten Nord, Frenke und Süd festgesetzt werden. Damit ist die Überprüfung des Wanderwegnetzes gemäss Landratsbeschluss vom 31. März 2011 abgeschlossen. In den kommenden Jahren wird die Signalisation sukzessive erneuert.

Detailinformationen zum Wanderwegnetz im Kanton BL lassen sich im kantonalen GIS (Geoview BL) jederzeit abrufen.