Endlich wieder raus

Es ist wieder wärmer und die Tage werden länger. Die Sonne lockt nach draussen. Hier einige Tipps, was man - besonders nach der Winterpause – zur Vorbereitung einer Wanderung beachten sollte.

Vera In-Albon

Bevor es nach der Winterpause wieder richtig losgeht, gilt es, einiges zu überprüfen: Haben die Wanderschuhe noch genug Profil? Befindet sich noch ein alter Energieriegel vom letzten Jahr im Rucksack? Ist die Wanderkarte aktuell? Kenne ich die neusten Apps?

Zunächst sollte man sich anhand von Karten und Literatur – die Wandervorschläge der Schweizer Wanderwege gehören hier natürlich dazu – über Schwierigkeitsgrad, Distanzen, Höhendifferenzen und Gehzeiten informieren. Schweizer Landeskarten mit eingezeichneten Wanderwegen weisen eine sehr hohe Qualität auf und bieten auch ungeübten Benutzern wertvolle Informationen. Nehmen Sie daher immer aktuelle Karten mit auf Ihre Wanderung. Warum dies so wichtig ist: Auf veralteten Karten aufgeführte Wege sind teilweise gar nicht mehr unterhalten oder enden in einer Sackgasse. Auch touristische Panoramakarten sind weniger geeignet: Sie bilden die Wanderwege meist nicht im richtigen Massstab ab. Auch wenn der Wetterbericht vielversprechend aussieht, sollte man nicht vergessen, dass im Frühling in tieferen Lagen noch Schnee liegen kann.

 

 

Die richtige Ausrüstung

Der Wanderung angepasste Schuhe sind das A und O. Speziell, wenn im Frühjahr die Böden noch etwas weicher sind; ziehen Sie stabile Schuhe an. Auch sind die Temperaturen noch nicht sehr konstant, kleiden Sie sich daher nach dem wohlbekannten Zwiebel- oder Schichtprinzip (wie hat es zu Hause immer geheissen, «ausziehen kann man sich immer»). Auch im Frühjahr sollte an den Sonnenschutz gedacht werden. Vor allem, wenn die Haut sich die plötzliche Sonne noch nicht so gewohnt ist.

 

Ich packe in meinen Rucksack...

Smartphone-Apps gehören mittlerweile auch fast zur Standardausrüstung einer Wanderung. Eine Liste der nützlichsten Helferlein für draussen finden Sie auf dem hier. Nebst all dem Equipment, muss man natürlich auch fürs leibliche Wohl besorgt sein. Da zu dieser Jahreszeit viele (Berg-) Restaurants noch geschlossen sind, ist es am besten, sich im Vorfeld genau über deren Öffnungszeiten zu informieren, so dass man nicht mit knurrendem Magen vor verschlossenen Türen steht. Sicher gibt es auch viele Möglichkeiten, zu picknicken. Falls es für einmal kein Sandwich sein soll, haben wir im Magazin WANDERN.CH und hier auf der Serviceplattform Rezepte zusammengestellt, damit für etwas mehr kulinarische Kreativität im Wanderrucksack gesorgt ist.