Die Wanderung beginnt auf der Ostseite des Bahnhofs Aesch. Nach kurzer Zeit erreichen wir das Schloss Angenstein. Auffällig ist der mächtige Donjoin, an den später Fachwerkgebäude angesetzt wurden, die heute als Wohnungen dienen. Nach ca. 300 m biegen wir vom Teersträsschen ab und steigen auf schmalem Pfad zu zwei imposanten Felsblöcken auf. Dazwischen ist die Treppe zum Eingang der Ruine Bärenfels zu erkennen. Von Ober-Aesch gelangen wir zum Weiler Herrenmatt. Nun folgt eine Strecke mit guter Fernsicht auf den Laufentaler Blauen und die Vogesen. An der Kapelle Mariahilf vorbei steigen wir nach Hochwald ab. Dort verläuft der Wanderweg lange Zeit auf der Dorfstrasse. Wir umgehen sie, indem wir ab dem Dorfzentrum der Veloroute folgen. Im Radacker treffen wir wieder auf den signalisierten Weg zum Museum. Als Höhepunkt besuchen wir das Musikautomaten Museum Seewen.
Informazione
Diese Wanderung ist Teil des 210 km langen Interregio-Wanderweges, der in 11 Etappen im Dreiländereck rund um Basel führt. Von den Wanderwegen beider Basel, dem Club Vosgien (F) und dem Schwarzwaldverein (D) wurde er 2017 überarbeitet und neu beschildert.
Percorso dell'escursione
Aesch Bahnhof
0:00
0:00
Bärenfels
0:36
0:36
Herrenmatt
1:09
0:33
Hochwald Dorf
1:41
0:32
Radacker
2:10
0:29
Museum für Musikautomaten Seewen
2:32
0:22
Seewen Herrenmatt
2:47
0:15
Dettagli sulla superficie del percorso e sulla categoria sul profilo altimetrico
Proposte escursionistiche
Nr. 1948
Frenkendorf-Füllinsdorf
• BL
Historische Perlen im Basler Jura
Die Stadt Basel liegt nicht weit entfernt von Frenkendorf, dem Start und Ziel dieser Rundwanderung. So ist es nicht verwunderlich, dass die Gegend dicht mit Wohnsiedlungen bebaut ist. Gleich nach Frenkendorf steigt der Weg dem südlich vom Dorf gelegenen Hügel entlang hinauf. Vor allem nach Norden, in Richtung Deutschland, ist die Aussicht über den Rhein hinweg fantastisch. Nach dem ersten Anstieg führt ein flacher Weg am Waldrand entlang zum historischen Gebäude von Bad Schauenburg, wo sich im Mittelalter ein Kloster befand. Dank des Thermalwassers entstand dort ein Kurort und ein Hotel, das zwischen 1900 und dem Zweiten Weltkrieg seine Blütezeit erlebte. Da die Bäder jetzt geschlossen sind, kann die heilende Kraft des Wassers nicht mehr genossen werden. Wanderende können hier jedoch eine Pause einlegen und sich im Hotel stärken, bevor sie sich wieder auf den Weg machen.
Dieser führt zuerst teilweise durch den Wald. Nach einem letzten Aufstieg erreicht man einen unbewaldeten Hügel, auf dem die Ruinen von Neu Schauenburg thronen. Die Überreste aus dem 13. Jahrhundert wurden durch das Erdbeben in Basel 1356 stark beschädigt. Die Ruinen befinden sich heute in Privatbesitz und wurden kürzlich saniert.
Die Wanderung führt weiter durch die für den Basler Jura typische Hügellandschaft. Vereinzelte Waldschneisen erlauben einen Blick auf die nahe gelegenen städtischen Gebiete im Norden. Ein im Herbst und Winter gut besonnter und dadurch beliebter Weg am Waldrand bringt die Wandernden zurück nach Frenkendorf. Es bietet sich eine letzte Gelegenheit, noch einmal die Häuser mit landwirtschaftlicher Vergangenheit dieses mittlerweile sehr grossen Dorfes zu bewundern.
Nr. BLBS110
Liestal
— Arlesheim
• BL
Blueschtwanderung Liestal - Stollenhäuser - Arlesheim
Es gibt verschiedene sehr schöne Wege von Liestal nach Arlesheim. Auf dieser Route begegnen wir möglichst vielen wunderschönen Obstbäumen, die rund um Nuglar und die Stollenhäuser anzutreffen sind. Selbstverständlich darf eine Pause im Restaurant Schönmatt nicht fehlen, genauso wenig wie der lauschige Weg durch die Eremitage.
Mit vielen wunderschönen Eindrücken erreichen wir die Tramstation Dorf in Arlesheim.
Aesch BL, Bahnhof
• BL
Blattenpass
Die Ruine Pfeffingen beeindruckt durch ihre strategische
Lage und ihre Präsenz auf dem Burggrat. Über mehrere Jahre
wurde die Burg sorgfältig restauriert und ist heute zu allen
Jahreszeiten ein Anziehungspunkt für Gross und Klein. Mit
dem QR-Code sind Infos und spannende Geschichten über
das Burgenleben zu hören. Wir geniessen den Ausblick über
das Birseck und Basel bis zum Schwarzwald, ins Leimental
und zu den Vogesen. In der Klus, dem grössten Weinbaugebiet im Baselbiet, stärken wir uns, bevor wir zur letzten Etappe nach Aesch aufbrechen.
Nr. BB0005
Zwingen
— Pfeffingen
• BL
Zwei Burgen und ein Kräutergarten
Diese abwechslungsreiche Wanderung ist für jede Jahreszeit geeignet, besonders für Frühling und Herbst, und bietet sowohl landschaftlich wie auch geschichtlich einige Höhepunkte.
In Zwingen lohnt sich ein kurzer Abstecher ins ehemalige Wasserschloss auf den Felsbänken von zwei Birsinseln. Die Innenräume der Gebäude können nur im Rahmen einer Führung besucht werden. Bald nach der Birsbrücke folgt ein steiler Aufstieg ins Dorf Blauen, der auf der Blauenweid durch einen weiten Blick auf die Juraketten belohnt wird. Einen Höhepunkt der besonderen Art bietet der Kräutergarten der Ricola AG. In einer einladenden Anlage mit Sitzgelegenheiten können unzählige Kräuter und Sträucher bestaunt werden. Allein die Beete mit den verschiedenen Minzenarten nehmen einen grossen Platz des Gartens ein. Nach Nenzlingen führt der Weg zum Glögglifelsen hinauf, einer alten Zollstelle zwischen dem Laufental und dem Birseck. Nun geht es hinunter zum Rebgebiet Chlini Weid, wo bereits die Burgruine Pfeffingen sichtbar wird. Seit der Sanierung von 2017 durch den Kanton Baselland kann die ursprünglich aus dem 11. Jh. stammende Burg wieder uneingeschränkt besucht werden.