Proposte escursionistiche • Wanderwege beider Basel
Nr. 1948
Frenkendorf-Füllinsdorf
• BL
Historische Perlen im Basler Jura
Die Stadt Basel liegt nicht weit entfernt von Frenkendorf, dem Start und Ziel dieser Rundwanderung. So ist es nicht verwunderlich, dass die Gegend dicht mit Wohnsiedlungen bebaut ist. Gleich nach Frenkendorf steigt der Weg dem südlich vom Dorf gelegenen Hügel entlang hinauf. Vor allem nach Norden, in Richtung Deutschland, ist die Aussicht über den Rhein hinweg fantastisch. Nach dem ersten Anstieg führt ein flacher Weg am Waldrand entlang zum historischen Gebäude von Bad Schauenburg, wo sich im Mittelalter ein Kloster befand. Dank des Thermalwassers entstand dort ein Kurort und ein Hotel, das zwischen 1900 und dem Zweiten Weltkrieg seine Blütezeit erlebte. Da die Bäder jetzt geschlossen sind, kann die heilende Kraft des Wassers nicht mehr genossen werden. Wanderende können hier jedoch eine Pause einlegen und sich im Hotel stärken, bevor sie sich wieder auf den Weg machen.
Dieser führt zuerst teilweise durch den Wald. Nach einem letzten Aufstieg erreicht man einen unbewaldeten Hügel, auf dem die Ruinen von Neu Schauenburg thronen. Die Überreste aus dem 13. Jahrhundert wurden durch das Erdbeben in Basel 1356 stark beschädigt. Die Ruinen befinden sich heute in Privatbesitz und wurden kürzlich saniert.
Die Wanderung führt weiter durch die für den Basler Jura typische Hügellandschaft. Vereinzelte Waldschneisen erlauben einen Blick auf die nahe gelegenen städtischen Gebiete im Norden. Ein im Herbst und Winter gut besonnter und dadurch beliebter Weg am Waldrand bringt die Wandernden zurück nach Frenkendorf. Es bietet sich eine letzte Gelegenheit, noch einmal die Häuser mit landwirtschaftlicher Vergangenheit dieses mittlerweile sehr grossen Dorfes zu bewundern.
Nr. 1666
Riehen, Dorf
— Riehen, Friedhof am Hörnli
• BS
St. Chrischona, il monte locale di Basilea
Il Cantone Basilea-Città ha tre comuni. Il comune urbano di Basilea e i due comuni rurali di Bettingen e di Riehen. Quest’ultimo è il punto di partenza di questa escursione. A Riehen si trova la Fondazione Beyeler, che vale sempre la pena di visitare per scoprire i capolavori dell’arte classica moderna e contemporanea. Si passa accanto a nobili ville, dove le rane gracidano negli stagni, fino al Wenkenpark, un parco all’inglese con edifici e giardini barocchi. Ad est attira i visitatori il caffè bistrot nel maneggio coperto, a ovest un primo scorcio su Basilea. Una volta giunti sul monte locale di Basilea, si può ammirare la chiesa di St. Chrischona. L’ex luogo di pellegrinaggio offre un’ampia veduta sulla regione di Basilea. Seguendo il confine con la Germania si scende verso l’Hornfelsen, che si trova in territorio tedesco. Da qui si gode una grandiosa veduta su Basilea, compresi il porto sul Reno e la centrale idroelettrica di Birsfelden. Una breve e ripida discesa porta al cimitero di Hörnli. Vale la pena farvi una capatina prima di tornare a casa in autobus. Perché attira i visitatori con mostre di sculture che liberano questo splendido parco dal tabù di essere solo un luogo dei morti e dei superstiti, e lo trasformano in uno spazio pubblico della cultura.
Nr. 1530
Langenbruck
— Waldenburg
• BL
Der erste Weltkrieg am Hauenstein
Die Juraketten um den Hauenstein sind im Frühling eine Idylle. Dass in diesem grünen Paradies einst ein Krieg hätte geführt werden können, kann man sich kaum vorstellen. Doch genau hier wurde während des Ersten Weltkriegs aus Angst vor einem Angriff aus Frankreich oder Deutschland ein gigantisches militärisches Bollwerk erbaut mit Bunkern, Mannschaftsunterständen, Reservoirs und Telefonzentralen. Die meisten militärischen Anlagen sind noch gut erhalten und erinnern an diese dramatische Zeit. Einige davon liegen am Wanderweg, wieder andere entdeckt man nicht auf Anhieb, denn sie liegen neben dem offiziellen Wanderweg, wenn meist auch nur wenige Meter. Zur Lokalisierung der Anlagen hilft die Karte im Online-Wandervorschlag auf www.wandern.ch. Zu den Anlagen am Hauenstein gelangt man von Langenbruck aus. Der Weg steigt stetig und gemächlich Richtung Osten zum Spaleneggli an, wo er in den Wald eintaucht. An den Felsen ob Gwidem findet man mit Geschützstellungen und einem Beobachtungsposten erste Zeugen des Ersten Weltkriegs. Weitere Anlagen gibt es auf der Gwidemhöchi, vor allem aber rund um die Belchenflue mit der in den Fels gesprengten Südstrasse, einem Wasserreservoir und der Belchenflue selbst, die als Beobachtungsposten diente und dazu auf ihre heutige Form zurechtgesprengt wurde. Am Chilchzimmersattel sowie rund um das Spitzenflüeli und die Lauchflue gibt es zahlreiche weitere Bauten, die man entdecken kann. Von der Lauchfluh führt der Weg über den Grat Rehag anspruchsvoll hinunter zur Ruine Waldenburg. Sie ist der letzte Höhepunkt und bietet einen beeindruckenden Blick auf Waldenburg, das Ziel der Wanderung.
Nr. 1529
Sommerau
— Rothenfluh
• BL
Unterwegs im Land der Seidenbänder
Auf dieser Wanderung wandelt man auf den Spuren der Posamenterei, die einst die Region prägte. Die hiesige Bevölkerung lebte lange Zeit von der Seidenbandweberei, fast in jedem Haus stand damals ein Webstuhl. In den besten Zeiten arbeiteten etwa 10 000 Heimarbeiterinnen und Heimarbeiter an den Webstühlen, um die Schönen und Reichen dieser Welt mit edlen Seidenbändern auszurüsten. Tempi passati: Heute findet man die Bänder im Mai aber noch an den zahlreichen Maitannen, die als Symbol der Fruchtbarkeit an den Dorfbrunnen errichtet werden. Die Wanderung startet in Sommerau. Wer das Stück Asphalt am Anfang meiden will, läuft zuerst kurz dem Bahntrassee Richtung Giessen und Rünenberg entlang. Durch Wald und Feld geht es in das Tälchen hinein und in den Stierengraben, wo der Giessenfall einen eindrücklichen Einblick in den Tafeljura bietet: Er fällt über eine Halbarena aus geschichtetem Fels herunter. Danach geht es Richtung Rünenberg, durchs Dorf und weiter über Felder mit Kirschbäumen. Ein Abstieg führt ins Eital, in dessen Nordseite ein Höhlensystem verläuft. In die Bruderhöhle kann beim Aufstieg einige Meter eingedrungen werden. Es lohnt sich, dafür eine Taschenlampe mitzunehmen. Bald ist Wenslingen erreicht. Während man die Felder und Weiden Richtung Oltingen durchquert, taucht man im Frühling in ein Meer von blühenden Kirschbäumen ein. Fürs Mittagspicknick empfiehlt sich der hübsche Oltinger Pfarrgarten. Dann führt die Wanderung entlang des Ergolzbaches zu einem weiteren Wasserfall, zu den Talweihern und schliesslich nach Rothenfluh.
Nr. 1528
Nunningen, Oberkirch
— Wasserfallen
• SO
Géologie de la colline du Hirnichopf
C’est le monde à l’envers dans le Jura plissé: les collines sont devenues des vallées, les vallées des collines. Les géologues nomment ce phénomène l’inversion du relief. Il résulte de l’érosion qui a détruit de hautes chaînes de montagnes. C’est arrivé à Nunningen, comme l’explique un panneau aux ruines de Gilgenberg. On y accède à travers les alpages depuis l’arrêt «Nunningen, Oberkirch». Depuis les ruines, le chemin passe sous le flanc ouest de la Geissflue, rejoint Chrüzboden, puis continue sur la droite vers Meltigerberg. Pour rejoindre le Hirnichopf, il faut d’abord suivre la route. Les randonneurs traversent des pâturages, empruntent une route forestière, puis un chemin à travers bois jusqu’au sommet. De là, ils parcourent le Zinglenberg, au-dessus des falaises abruptes de la Roti Flue, jusqu’au Nunningenberg. Des notions de géologie permettent d’associer ces collines et ces vallées à des chaînes de montagnes. Le col encaissé de Ulmethöchi devient alors une colline, le Geitenberg une vallée. Depuis le Nunningenberg, les randonneurs traversent les prairies sur la droite, puis suivent la route vers le Stierenberg. L’itinéraire monte, puis redescend à travers de maigres pâturages vers Ulmethöchi, puis traverse de riches alpages en direction du Geitenberg. Peu avant la ferme de Bürten, le chemin bifurque à droite vers le Schattberg. Après avoir emprunté une brèche dans la roche, on débouche sur la colline de Vogelberg, puis on remonte jusqu’au Passwang. Le chemin traverse une forêt clairsemée le long de l’arête rocheuse du Passwang, atteint Hintere Wasserfallen, puis monte jusqu’à la station supérieure de la télécabine de Wasserfallen.
Nr. 1271
Bergstation Wasserfallen
• BL
Al punto più alto nella regione di Basilea
Nell’angolo più remoto dell’Oberbaselbiet il villaggio di Reigoldswil sorprende con le sue grandiose fattorie. Sembra che nel passato questo villaggio fosse molto prospero. In effetti, per più di due secoli in questa regione vennero prodotte a domicilio delle passamanerie, attività che costituiva la principale fonte di reddito. Poiché i contadini non si fidavano delle banconote dei cittadini basilesi, si facevano pagare con monete da cinque franchi, da cui deriva il nome della valle (Fünflibertal). Dopo una breve camminata attraverso Oberdorf si arriva alla cabinovia che porta alla stazione di monte Wasserfallen. Per il momento lasciamo perdere l’allettante parco avventura nel bosco, perché sarà lì che terminerà l’escursione. Costeggiando le aree naturali protette e pascoli boschivi si raggiunge il punto più alto del Cantone di Basilea-Campagna, l’Hinderi Egg. Il monte Chellenchöpfli, spesso indicato a torto come il punto più alto, è in realtà più basso di dieci metri, oltre al fatto che il Cantone di Basilea-Campagna debba condividere la cima con il Cantone di Soletta. Ciò nonostante, la veduta panoramica fino all’Altopiano e al crinale alpino è più spettacolare dal Chellenchöpfli. Attraversando pascoli di cavalli si scende alla Rochuskapelle, santo protettore degli appestati. Presto compaiono rocce di pietra calcarea lungo il sentiero che porta in cima al Vogelberg, da dove ci si può godere ancora il panorama prima di ridiscendere lungo il fianco nord del Passwang. Passando attraverso la costola calcarea dello Schattberg, un passaggio scavato nella roccia, costeggiando ancora una volta pascoli di cavalli, si ridiscende alla stazione di monte Wasserfallen, dove il ristorante Heidi-Stübli accoglie gli escursionisti con abbondanti taglieri di formaggi regionali e affettati.
Nr. 0923
Arlesheim
— Frenkendorf
• BL
Schöne Aussichten ins Baselbiet
Ein paar Gehminuten östlich vom alten Dorfkern Arlesheims vereinigen sich fünf Tälchen des Gempenmassivs. Dort befindet sich einer der bedeutendsten englischen Landschaftsgärten der Schweiz, die Arlesheimer Ermitage. Im Gegensatz zur strengen geometrischen Architektur französischer Barockgärten sollen sich die Prinzipien der natürlichen Landschaft in den englischen Landschaftsgärten widerspiegeln und den Besuchern ein abwechslungsreiches begehbares Landschaftsgemälde bieten: Natürliche Grotten, attraktive Aussichtspunkte, das Schloss Birseck und der vielgestaltige Naturraum mit den idyllisch gelegenen Weihern am Fuss des Burghügels bieten ein romantisches Naturerlebnis der Stille und Besinnung. Trotzdem darf man die Zeit nicht ganz vergessen, denn es locken noch weitere Höhepunkte auf der Wanderung nach Frenkendorf. Entlang der Weiher führt der Weg über den Finsteren Boden zur Schartenflue hoch. Sie, und noch besser der Gempenturm, bietet einen fantastischen Blick auf die Oberrheinische Tiefebene, eingebettet in die Vogesen und den Schwarzwald, und Basel mitsamt seiner französischen und deutschen Agglomeration. In die genau entgegengesetzte Richtung bietet die Schauenburgflue – das nächste Wanderziel – einen tollen Blick ins obere Baselbiet. Dazwischen bieten das Bergrestaurant Gempen und das Restaurant Schönmatt vielfältige Verpflegungsmöglichkeiten. Von der Schauenburgflue führt der Weg weiter an der Ruine Neu Schauenburg vorbei zum Bienenberg, leider auch auf einem Asphaltweg. Doch der Blick ins Röserental und auf den Hügel des Bienenbergs entschädigt. Denn das Restaurant Bienenberg bietet den letzten Moment in der Natur, um das Erlebte Revue passieren zu lassen, ganz nach seinem Motto «Chillen mit den Grillen», bevor es zum Abstieg in den alten Dorfkern von Frenkendorf und weiter zum Bahnhof geht.
Nr. BLBS130
Combe Tabeillon
Jura Rando - Montez aux Franches-Montagnes
Ein traumhafter Tag erwartet uns in bester Gesellschaft
mit unseren Freundinnen und Freunden von Jura Rando.
Gemeinsam erkunden wir die abwechslungsreiche Landschaft
der Freiberge. Wir starten in Combe-Tabeillon und
steigen stetig bergauf. Der Weg führt zunächst nach Saulcy
und weiter bis zum Etang des Beusses. Dort legen wir
eine Pause ein und geniessen gemeinsam einen Apéro am
Wasser. Gestärkt geht es über Lajoux nach La Fontaine, dem
höchsten Punkt der Wanderung. Von dort beginnt der Abstieg
in Richtung Haltestelle La Combe, wo wir die Rückfahrt
antreten.
Nr. BLBS129
Kölliken
Dulliker Engelberg
Über sanfte Hügel und durch stille Wälder gelangen wir zum
Dulliker Engelberg, der uns mit einem weiten Blick auf die
Jurakette und ins Mittelland belohnt. Mit etwas Glück ist das
Ankerstübli geöffnet – der ideale Ort, um nach dem Picknick
einen Kaffee zu geniessen. Beim Känzeli legen wir eine Pause
ein und lassen das eindrucksvolle Panorama vom Säntis
bis zum Gantrisch auf uns wirken. Der Abstieg nach Aarburg
führt uns schliesslich an der imposanten Festung vorbei.
Nr. BLBS128
Wachseldorn, Hof
Panoramawanderung und Naturperle
Diese herrliche Wanderung über den Höhenrücken zwischen
dem Emmen- und dem Zulgtal führt gleich zu Beginn am
geschützten Flach- und Hochmoor „Wachseldornmoos“ vorbei
– einer echten Naturperle. Eine ansprechende Dokumentation
informiert über den Torfabbau vergangener Zeiten.
Das Panorama beeindruckt von der Schrattenfluh bis zum
Hohgant, von den Berner Hochalpen bis zur Stockhornkette
sowie über das Mittelland bis zum Jura. Die Schafegg bietet
in der kühlen Waldluft ein angenehmes Unterwegssein.
Nr. BLBS127
Blauen
Familienwanderung - Auf Römerwegen am Blauen
Blauen und Nenzlingen liegen auf einer Sonnenterrasse
am Blaueberg, umgeben von Magerwiesen und Kirschbäumen.
Hier gibt es für Gross und Klein viel zu entdecken:
Besonders aufregend sind die riesige Bank auf dem Blattenpass,
die faszinierenden Felsformationen am Glögglifels
und die historischen Gruben oberhalb von Grellingen.
Schon die Römer nutzten die Pfade am Blattenpass und
Glögglifels, später wurden sie im Mittelalter durch Karrengeleise
gesichert. Zum Ausruhen und Stärken lädt die Weidhütte
in Nenzlingen mit Grillplatz ein – der perfekte Ort für
eine gemeinsame Mittagspause.
Nr. BLBS126
Mülenen
Mit dem Wanderbillet auf den Niesen
Mit 11674 Stufen ist die Treppe entlang der Niesenbahn die
längste der Welt. Zwar nicht über diese Stufen aber immer in
der Nähe der Bahn überwinden wir die ersten 1000 Höhenmeter
und steigen in der Mittelstation Schwandegg in die
historische Standseilbahn. Auf dem Gipfel des 2362 Meter
hohen, hoffentlich verschneiten, Niesen geniessen wir die
herrliche Rundumsicht auf die Berner Alpen, den Thuner- und
Brienzersee und weiter bis ins Mittelland.
Nr. BLBS125
Beinwil SO, Neuhüsli
Durch Schluchten und über Kreten
Die heutige Wanderung führt uns durch das abwechslungsreiche
Passwanggebiet. Wir entdecken die wildromantische
Lüssel-Schlucht, durchqueren das idyllische Bogenthal mit
seinem versteckten Seelein und geniessen die Aussicht von
der Ulmethöhe und dem Stierenberg – bei klarer Sicht sogar
bis zum Schwarzwald und den Vogesen. Bunte Blumenwiesen
und verborgene Kreten begleiten uns weiter auf dem
Weg, ehe wir erneut in eine abenteuerliche Schlucht eintauchen.
Nr. BLBS124
Unterems
Unterwegs im Rhonetal
Mit der Seilbahn fahren wir hinauf an den Nordhang des Rhonetals.
Entlang der steilen Bergflanke wandern wir überwiegend
durch Waldgebiete, vorbei an einer reichen Flora und mehreren
Aussichtspunkten, die beeindruckende Blicke ins Tal eröffnen.
Unser Ziel ist der Illgraben, ein markantes Erosionsgebiet,
das eindrücklich zeigt, wie Wasser und Naturgewalten das
Landschaftsbild formen und ständig verändern. Von hier
führt der Weg durch den urtümlichen Pfynwald hinunter zum
Bahnhof Leuk.
Nr. BLBS123
Romont BE
• BE
Bözingeberg und Tubenloch
Diese traumhafte Wanderung begeistert mit herrlichen Ausblicken
über das Drei-Seen-Land bis hin zu den schneebedeckten
Alpen. Von Romont aus führt der Weg über idyllische
Juraweiden mit wilder Vegetation hinauf zum Bözingeberg
– ein Aussichtspunkt, der zum Verweilen einlädt. Der Abstieg
verläuft durch den stillen Vorbergwald und den Bieler Tierpark,
wo uns einheimische Tiere begegnen. Als krönender
Abschluss wartet ein echtes Naturwunder: die mystische Tubelochschlucht
– wild, magisch und atemberaubend.
Finsterwald LU, Schwändeli
Entlebuch
Die UNESCO Biosphäre Entlebuch ist eine international anerkannte
Modellregion für nachhaltige Entwicklung – inspiriert
von den 17 UNO-Zielen. Die landschaftlich reizvolle
Wanderung führt über malerische Moorpfade, durch blühende
Wiesen und schattige Wälder. Nach einem kurzen, steilen
Abstieg zur Grossen Entle mit ihrem attraktiven Wasserkanal
erreicht man das Dorf Entlebuch. Anschliessend begleitet
der Weg entlang der Kleinen Emme (Emmenuferweg) eine
idyllische Flusslandschaft mit naturnahen Auengebieten und
weiten Kiesbänken.
Oberflachs
Gisliflue
At the beginning of our hike we encounter a pretty castle
and a number of ruins of ancient castles. They all indicate the
importance of the area in medieval times. Having reached
the Veltheimerberg, we have a perfect view of the Mittelland.
The Gisliflue is said to be the most beautiful viewpoint
of the canton Aargau!
Sissach
• BL
Sissach - Tecknau
Diese Wanderung führt durch eine kulturhistorisch bedeutende
Region, in der bereits in der Steinzeit Menschen
lebten. Später nutzten sogar die Römer das Gebiet als
wichtigen Verkehrsweg. Vom Bahnhof Sissach aus geht es
auf gut begehbaren Wegen oberhalb der Dörfer Zunzgen
und Tenniken entlang. Über Wittinsburg und das historisch
geprägte Rümlingen gelangt man nach Rünenberg. Ziel der
Wanderung ist das idyllisch gelegene Tecknau, eingebettet
zwischen Wäldern und Wiesen.
Nr. BLBS119
Rebeuvelier
Zum Jagdschloss Raymontpierre
Eingebettet in 650 Hektaren unberührte Natur liegt das
historische Jagdschloss Raymontpierre am Fusse des Mont
Raimeux – einst Rückzugsort adeliger Jagdgesellschaften.
Der umliegende Forst diente als exklusives Jagdrevier. Heute
lädt die Umgebung zu einer eindrucksvollen Rundwanderung
durch die Schönheit des Juras ein. Raymontpierre ist
mehr als ein Schloss. Es ist ein Ort der Stille, der Geschichten
erzählt – von Adel und Jagd, von Wandel und Erhaltung, von
Sehnsucht nach Natur.
Nr. BLBS118
Krauchthal
Emmentaler Sandmonumente
Die Wanderung führt über einen markanten Felsrücken auf
einem schmalen, bewaldeten Gratweg. Entlang steil abfallender
Felswände und eindrucksvoller Sandsteinformationen
gelangen wir zu den Fluehüsli aus dem 16. Jahrhundert – zwei
in den Fels gebaute Häuschen, die bis heute bewohnt sind.
Weiter geht’s zum 153 Meter hohen Bantigerturm, von dem
sich ein beeindruckender Ausblick auf Bern und die Alpen
eröffnet. Ein kurzer Abstecher zur Geristeinruine rundet die
Tour ab, bevor wir unser Ziel Bolligen erreichen.
Wölflinswil
Burgflue
Die Wanderung vom Fricktal über blühende Wiesen und
durch ausgedehnte Wälder hinauf zum Höhenrücken des
Jura besticht durch ihre botanische Vielfalt und wechselnden
Ausblicken. Nach einem stetigen Anstieg wird man von
der Burgflue mit schöner Aussicht über das obere Fricktal bis
zum Schwarzwald und über das Oberbaselbiet zur Jurakette
belohnt. Das sanfte Frühlingsgrün des Waldes, der Vogelgesang
und der bunte Blumenteppich der Frühlingsblüher
erfreuen das Wanderherz. Im stetigen Auf und Ab über den
Gratweg der Eggholde geniesst man die Aussichten über das
Mittelland bis zur Alpenkette.
Grindel, Oberdorf
Stierenberg
Die Wanderung führt von Grindel über den Stierenberg zum
Welschgätterli, einem historischen Passübergang zwischen
Montsevelier und Erschwil. Schon im Mittelalter diente der
Pass als Verbindungsweg für Handel und Kommunikation
zwischen den damaligen Herrschaftsgebieten. Der Name
„Welschgätterli“ verweist auf die sprachliche und kulturelle
Vielfalt der Region an der Sprachgrenze.
Nr. BLBS115
Langenbruck, Passhöhe
Natur und Handwerk: Von Langenbruck nach Mümliswil
Der Weg von Langenbruck nach Mümliswil bietet eine
reizvolle Kombination aus Naturerlebnis und Industriegeschichte.
In Mümliswil, wo einst eine der bedeutendsten
Kammfabriken der Schweiz stand, erwartet
uns heute ein lebendiges Museum, das die
Geschichte der Kammproduktion anschaulich vermittelt.
Das Museum liegt direkt an der Postautolinie (Haltestelle vor
dem Eingang), so dass Besuchsdauer und Rückreise individuell
gestaltet werden können.
Nr. BLBS114
Les Prés-d'Orvin, Bellevue
Frühlingszauber bei Les Prés-d'Orvin
Die Route startet in Les Prés-d’Orvin Bellevue und führt zunächst
stetig bergauf zur Métairie d’Evilard. Von dort geht
es weiter zur Cabane du Jura – ein herrlicher Aussichtspunkt,
der sich perfekt für eine erste Rast eignet. Anschliessend
verläuft der Weg sanft bergab zur Métairie de Prêles.
Danach führt die Strecke gemütlich über blühende Weiden
und durch lichten Wald zurück nach Les Prés-d’Orvin.
Im Frühling verwandeln leuchtend gelbe Osterglocken die
Landschaft in ein zauberhaftes Farbenspiel – ein besonderes
Highlight für Naturliebhaber.