Jahresbericht 2025

Bericht des Präsidenten

Liebe Mitglieder

Vor rund anderthalb Jahren habe ich mich für eine Mitarbeit im Vorstand der Wanderwege beider Basel beworben und durfte ab dem Januar 2025 in diesem Gremium bereits mitarbeiten und erste Erfahrungen sammeln. Erst im Verlaufe des letzten Jahres ist mir jedoch mit aller Deutlichkeit bewusst geworden an wie vielen Themen in diesem Verein gearbeitet wird, welche Verbindungen und Partnerschaften wir pflegen und von wie vielen treuen wanderbegeisterten Menschen dieser Verein getragen wird.

Mit den Wanderwegen beider Basel sind wir alle hier anwesenden Teile eines etablierten und bestens aufgestellten Vereins. Diese Grundlage wurde von vielen Generationen engagierter Personen gelegt, ob das nun Vorstandsmitglieder, Wanderleiterinnen, Bezirksleiter oder die beiden Kantonsvertreterinnen waren, sie alle haben die Basis zum heutigen Verein gelegt.

Darum möchte ich mich auch gleich zu Beginn des Rückblicks bei allen heute engagierten Personen von ganzem Herzen bedanken. Danke dass wir für den Verein tätig sein dürfen und danke, dass ihr mit eurem Einsatz die Wanderweg-Signalisation und die geführten Wanderungen weiterhin zuverlässig unterstützt. Wir werden gemeinsam den Verein weitertragen.

Bereits vor der letzten GV war der Umzug der Geschäftsstelle in die Rathausstrasse in Liestal beschlossen worden. Wir haben uns dort mit den Partnern von Tourismus Liestal, Zentrumsmanagement Liestal, Tourismus Baselland und dem Distel Museum zusammengetan und konnten im Sommer 2025 die neuen Büroräumlichkeiten beziehen. Für uns ist die bessere Sichtbarkeit und die Präsenz bei unseren Partnerorganisationen sehr wichtig und hat durch diesen Schritt an Gehalt gewonnen. Die Geschäftsleitung arbeitet jetzt in einer inspirierenden Umgebung und kann von den Fachpersonen aus dem Bereich Tourismus profitieren. Der Kontakt zu Besucherinnen und Besuchern im Begegnungszentrum ermöglicht uns täglich neue und spannende Begegnungen.

Die drei Mitarbeitenden der Geschäftsstelle sind für uns vom Vorstand, den Bezirksleitenden und den Wanderleitenden zu wichtigen Anlaufstellen für alle Fragen geworden. Die oftmals strenge und anspruchsvolle Basisarbeit wird durch die Geschäftsstelle effizient und mit grossem persönlichen Einsatz erledigt.

Nicht zuletzt zeigt sich das auch an der schön gestalteten Internetseite die je nach Jahreszeit immer wieder etwas anders daher kommt und es ist immer wieder spannend die Seite aufzurufen und die neuesten Informationen dort abzuholen.

Mit dem angekündeten Rücktritt von Robert Horbaty stand auch die Frage nach der zukünftigen Struktur im Raum. Wir haben uns entschieden die technische Führung, also das Tagesgeschäft, an den Geschäftsleiter Pascal Benninger zu übergeben. Pascal ist im ganzen Verein bestens vernetzt, kennt sowohl das Baselbiet, kommt aus der Landwirtschaft und als ausgebildeter Wanderleiter hat er ein nicht zu übertreffendes Basiswissen. Wir sind sehr froh über diese einmalige Konstellation.

Der neue Vorstand hat kurz nach der letzten Jahresversammlung eine zweitägige Klausur abgehalten. Vorab ging es natürlich erst mal darum sich als Team zu finden, sich besser kennen zu lernen und somit die Basis für eine funktionierende Vereinsleitung zu legen. Im Anschluss ist es dann darum gegangen, dass wir eine Auslegeordnung gemacht haben was für Arbeiten anstehen und wohin uns die Zukunft führen wird. Schwerpunktmässig haben wir folgende Themen definiert:

-   Die Finanzen sollen übersichtlicher und strukturierter dargestellt werden

-   Die Kommunikation mit bestehenden Mitglieder und auch nicht Mitgliedern soll den Veränderungen der Zeit folgen.

-   Wandern die Wandernden sollen sich zukünftig über die Internetseite anmelden können und müssen und andere Formate und Angebote sollen mittelfristig  neue Impulse setzen

-   Signalisation die Qualität der Signalisation bleibt weiterhin hoch und die langfristige Personalplanung muss sichergestellt werden. Der neue technische Leiter und der Leiter Ressort Technik müssen bestimmt und eingearbeitet werden.

Was daraus umgesetzt wurde und mit welchen Massnahmen können den Berichten aus den einzelnen Ressorts konkret entnommen werden.

Was bleibt am Ende das Jahres fest zu halten? Die Wanderwege beider Basel sind eine bestens funktionierende Einheit und weiterhin mit viel Freude und Engagement für unsere Auftragenden, unsere Mitglieder, die Freiwilligen und nicht zuletzt die ganze wandernde Bevölkerung.

Frohe Wandergrüsse

Andreas Lutz

Präsident                                                                           

Wanderwege

Signalisation

Die Kontrolle der Signalisation durch unsere 18 erfahrenen Bezirksleiter erfolgt aus dem Blickwinkel der Wandernden, welche die Route erstmalig begehen und daher mit den Örtlichkeiten nicht vertraut sind. Wo nötig werden die Markierungen gereinigt, aufgefrischt oder ersetzt. Gleichzeitig beurteilen die Bezirksleiter die Begehbarkeit der Wege und eine allfällige Gefährdung der Wandernden durch dürre Bäume. Wo Wegsanierungen oder ein Rückschnitt der Vegetation angezeigt sind, werden die zuständigen Gemeinden informiert (der Wegunterhalt liegt im Verantwortungsbereich der Einwohnergemeinden).

Im Kanton Baselland haben wir zusätzlich diverse Schäden behoben und Verbesserungen an Signalisationen ausgeführt. So z.B. in den Gemeinden, Arlesheim, Liestal, Lupsingen,  Rünenberg, Ormalingen, Sissach, Liesberg, Waldenburg, Reigoldswil, Wenslingen und Pratteln.

In Basel-Stadt haben wir u. a. die Signalisationen bei diversen Baustellen wie z.B. Hegenheimerstrasse, St.Alban-Vorstadt oder Schifflände bearbeitet sowie die Signalisation auf der Route entlang der Wiese bereinigt.

Projekte

Der Doppelspur-Ausbau im Laufental hat auch uns beschäftigt. Immer wieder mussten die Wanderwege kurzfristig umgeleitet werden. Seit Herbst sind nun die Arbeiten abgeschlossen, die Signalisation wurde der neuen Wegführung angepasst.

Nach Abschluss der Bauarbeiten beim Bahnhof Liestal konnten wir nun die definitive Signalisation wieder herstellen – nach einer langen Bauphase mit diversen Provisorien.

Auf Anregung von Baselland-Tourismus entstand die Idee, im Gebiet der Fortifikation Hauenstein bei Langenbruck eine neue SchweizMobil-Route anzulegen. Diese Route 472 «Langenbruck Bölchenflue Rundweg» wird nun im Jahr 2026 durch uns beschildert und somit die interessanten Reste der Befestigungen aus dem 1. Weltkrieg einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Im Rahmen eines Projektes konnte das Restaurant Waldhaus nun direkt von einer Schiffs-Anlegestelle her erschlossen werden. Mit der entsprechenden Signalisation wurden wir durch Baselland-Tourismus beauftragt.

Qualität der Wanderwege

Die Signalisationsarbeiten der Wanderwege beider Basel werden jährlich durch Fachleute der Schweizer Wanderwege dahingehend überprüft, inwieweit die Vorgaben zur Qualitätssicherung eingehalten werden. Allfällige Beanstandungen werden zeitnah durch unsere Bezirksleiter abgearbeitet.

Anlässlich der Kontrolle im Jahre 2025 entstand die Idee, die SchweizMobil-Route 7 «Via Gotthardo» im Bereich der Gemeinden Birsfelden und Muttenz anders zu führen. Entlang der Birs und nicht mehr durch den Hardwald und Muttenz. Diese Neusignalsiation wird im Frühjahr 2026 umgesetzt.

Neusignalisation Kanton Basel-Landschaft

Die Neusignalisation ist nun in allen Bezirken des Kantons Basel-Landschaft abgeschlossen. Das im Jahre 2011 gestartete langjährige Projekt hat uns stark beschäftigt. Nicht nur wurde das ganze Wanderwegnetz überprüft und gestrafft, auch sämtliche Wanderweg-Tafeln wurden ersetzt.  Die Bezirksleiter haben zudem alle neuen Wegweiser-Schilder fotographisch festgehalten, womit nun die Standortblätter mit einer weiteren Information ergänzt werden konnten. Ebenfalls haben wir die Wanderland-Infotafeln bei wichtigen Standorten erneuert und dem aktuellem Wandwegnetz angepasst.

Allen Beteiligten möchten wir herzlich für ihr Engagement bedanken.

Bezirksleitende

Im vergangenen Jahr ist Tony Schmidlin als Bezirksleiter zurückgetreten. Ihm sei für sein langjähriges Engagement ganz herzlich gedankt. Neu ist Hans Lüdin zu unserem Team dazugestossen, zuständig für den Bezirk 1 «Basel-Stadt». Alle Kollegen haben ihre Aufgaben mit grossem Know-how ausgeführt und informierten auch zeitnah über festgestellte Mängel.

Die alljährliche Weiterbildung für Bezirksleiter erfolgte einerseits im Rahmen eines Informationsanlasses im Restaurant Stadtmühle in Liestal. Andererseits trafen sich die Bezirksleiter zu einem Erfahrungsaustausch im Laufental.

Unser Wanderwegnetz

Wanderwege Ende 2025 in Kilometer

Kanton

Naturbelag

Hartbelag

Bergwanderweg

Total

BL

576

364

4

944

BS

21

35

0

56

BL+BS

597

399

4

1000


Dank

Ich danke den Bezirksleitern für ihr grosses Engagement im vergangenen Jahr. Ohne ihren vorbildlichen Einsatz hätten wir diese Leistungen nicht erbringen können. Ein besonderer Dank gilt Christian Beyeler für die Unterstützung der Bezirksleiter sowie seinen Einsatz im Magazin, als Bauchef und Materialwart. Auch den Leiterinnen der Fachstellen Fuss- und Wanderwege, Doris Capaul, Basel-Landschaft sowie Andrea Büchel, Basel-Stadt, danke ich für die sehr gute und angenehme Zusammenarbeit.

Robert Horbaty

Vorstand Ressort Wanderwege

Fachstelle für Fuss- und Wanderwege BL

Nachdem die Überprüfung des Wanderwegnetzes im Jahr 2020 abgeschlossen werden konnte, wurden rechtzeitig zu Beginn der Wandersaison 2025 die Gebiete Eital, Wenslingen, Oltingen und Anwil neu signalisiert und rund 40 Standorte neu erstellt. Die Überprüfung und Neusignalisation des Wanderwegnetzes, ein Projekt, das wir 2011 gestartet hatten, konnte damit erfolgreich abgeschlossen werden.

Ende März 2011 hatte der Landrat einstimmig einen Verpflichtungskredit in Höhe von 480'000 Franken für die Jahre 2011 bis 2026 für die Überprüfung und Neusignalisation unseres Wanderwegnetzes gesprochen hat. Das war auch nötig, denn unser Wanderwegnetz ist doch schon ziemlich in die Jahre gekommen. Es wurde in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts geplant und seither nur punktuell angepasst. Die einzelnen Ergänzungen und Anpassungen geschahen meist auf Einzelwünschen und waren eher zufällig. Entsprechend unterschiedlich war die Dichte des Wegnetzes in den Gemeinden und Wandergebieten.

Im Rahmen der Neusignalisation wurde das Netz nach den Qualitätszielen von Wanderwege Schweiz überarbeitet: Es wurden attraktivere Wegführungen geschaffen, die Wege haben die Bezeichnung «Wanderweg» verdient, will heissen, dass der Anteil an Hartbelagsflächen reduziert wurde. Zudem wurde die Anbindung an den öffentlichen Verkehr verbessert und für eine eindeutige und klare Signalisation gesorgt. All dies geschah in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden und dem Verein Wanderwege beider Basel. In zwei Richtplan-Anpassungen wurde das neue Wanderwegnetz festgesetzt – 2016 für den Westen, 2020 für den Osten des Kantons.

Der Abschluss dieser umfangreichen Arbeiten wurde im Mai 2025 in Wenslingen zelebriert; Regierungspräsident Isaac Reber hat den letzten Wegweiser beim Dorfbrunnen montiert.

 Ein ganz grosses Dankeschön geht an die Verantwortlichen und Bezirksleiter des Vereins Wanderwege beider Basel, die mich immer tatkräftig unterstützt und meine Aufträge immer sehr speditiv und zuverlässig ausgeführt haben. Ohne sie hätten wir diese Neusignalisation nicht fristgerecht und auch nicht so kostengünstig umsetzen können.

Das Baselbieter Wanderwegnetz umfasst heute rund 940 Kilometer. Über dieses Netz verlaufen 258 Wanderrouten, die mit insgesamt 625 Wegweisern signalisiert sind

Auch 2025 mussten wiederum verschiedene mehr oder weniger aufwendige Geschäfte bearbeitet werden: Wegsperrungen und Umleitungen, Umlegungen von Wanderwegabschnitten, Beantwortung von Gemeindeanfragen.

Auch dieses Jahr kann festgestellt werden, dass die Wanderwege in Wald und Flur einwandfrei gekennzeichnet sind und die Markierungen gut unterhalten werden. Bei der Fachstelle sind auch im 2025 keinerlei Beschwerden bezüglich fehlerhafter oder fehlender Markierungen eingegangen. Ich danke dem technischen Leiter Robert Horbaty und allen Bezirksleitern ganz herzlich für ihren grossen Einsatz, ihre Flexibilität und ihre Spontaneität.

Amt für Raumplanung, Fachstelle für Fuss- und Wanderwege

Doris Capaul

Februar 2026

Wandern

Das Wandern ist unbestrittenermassen eine Outdoor-Sportart. So ist es nicht verwunderlich, dass von den 71 im Jahresprogramm 2025 ausgeschriebenen Wanderungen, einige witterungsbedingt nicht haben durchgeführt werden können. Insbesondere waren dies die Wanderung auf dem Lötschentaler Höhenweg (Berg-/Gletschersturz in Blatten), die als Ersatzwanderung vorgesehene Wanderung im Sörenberg, die Bergwanderung von der Schynigen Platte über das Faulhorn nach Grindelwald und die Wanderung zum Regitzer Spitz (alle wegen schlechten Wetters).

Viele schöne und auch anspruchsvolle geführte Wanderungen konnten durchgeführt werden. Hervorzuheben wären da die Wanderungen auf den Juraketten, zum Beispiel vom Balmberg via Bättlerchuchi nach Wiedlisbach oder über die Chambenflüe oder den Lägerngrat oder die Wanderung über den Probstenberg, von Gänsbrunnen nach Welschenrohr oder von der Barmelweid über die Wisnerhöchi nach Läufelfingen. Erfreulich gut besucht waren die Wanderungen in die Ostschweiz, ins Gebiet Stammheim, zu den Serenbachfällen, der Tösstaler Chämmerliweg und die «Grand Canyon»-Wanderung in die Rheinschlucht.

Auf grosses Interesse stiessen – trotz eines verregneten Starts – die vier ersten Etappen des von unserem Wanderleiter holländischer Herkunft ausgeheckten Wanderungen «Vo Schönebuech bis Ammel». Als ausgesprochen beliebte Wandergebiete erwiesen sich einmal mehr die Waldungen um den Sonnenberg bei Maisprach und das grösste Weinbaugebiet der Nordwestschweiz, Aesch/Pfeffingen und Umgebung.

Die im letztgenannten Gebiet zahlreich vorhandenen Burgruinen waren denn auch Ziele der gemeinsamen Wanderung mit Jura Rando. Ein gemeinsames Mittagessen mit unseren Freunden aus dem Jura durfte im grössten Weinbaugebiet des Kanton Baselland nicht fehlen.

Eher bescheiden war der Aufmarsch unserer Mitglieder der Wanderwege beider Basel am Wandertreffen AG,SO, BL, BS,  organisiert durch die Aargauer Wanderwege im Moränenwald von Bremgarten, zwischen dem Bünztal und dem Reusstal. Trotz regnerischem Wetter konnten die riesigen Findlinge und die  prächtigen, in verschiedenen Farben blühenden Seerosen in den Moorseelein die Teilnehmenden begeistern.

Das von uns organisierte Dreiländertreffen am 01. Juni 2025 mit dem Schwarzwaldverein Weil am Rhein und dem Club Vosgien Ferrette fand schliesslich, nachdem Zeglingen als Austragungsort wegen eines Grossanlasses nicht in Frage kam, in Laufen mit einen gemeinsamen Mittagessen in der Neuhof-Schüüre statt.

Die 19. Schweizer Wandernacht fand in der Vollmondnacht am 12. Juli, jedoch bei bedecktem Himmel, statt. Es machten sich 25 Unentwegte auf den Weg von Läufelfingen über die Bölchenflue nach Langenbruck. Immerhin zeigte sich der Vollmond doch noch nach dem Verpflegungshalt um Mitternacht im Restaurant Dürstel.

Schliesslich sei auch noch die überaus gelungene Familienwanderung bei Nenzlingen, über den Bienenpfad und durch den Ricola Kräutergarten erwähnt. Mächtig ins Zeug gelegt haben sich die Bezirksleiter Rolf Mendelin, Werner Borer, zusammen mit ihren Partnerinnen, welche die Verpflegung der hungrigen Mäuler sicherstellten.

Als schöner Erfolg darf auch die Eptinger Quellenwanderung bezeichnet werden, welche von den CH-Medien publizistisch begleitet und von der Eptinger Mineralquelle kulinarisch und mit Erläuterungen zur Quelle auf der Birchhöchi bereichert wurde.

Die fünf durchgeführten «English guided Tours» fanden regen Zuspruch. Es kommen Expats aus der ganzen Schweiz. Viele unserer Wanderfreunde nutzen die Gelegenheit, dort ihre Englischkenntnisse aufzufrischen und sich in interessanten Gesprächen mit unseren ausländischen Gästen auszutauschen.

Dass all diese Wanderungen überhaupt, und zudem ohne nennenswerte Zwischenfälle durchgeführt werden konnten, ist der Verdienst unserer Wanderleiter:innen und Assistent:innen. Ihnen gebührt ein grosses Dankeschön. Sie haben zusammen mit den Mitarbeitenden der Geschäftsstelle nicht nur ein tolles Wanderprogramm ausgearbeitet, sondern auch alle Wanderungen professionell durchgeführt.

Traditionell absolvierten die WL und WLA im März einen Weiterbildungstag, diesmal in Erster Hilfe, mit praktischen Übungen im Gebiet um die Bierkellerhütte in Sissach. Als Unterstützung für die verantwortlichen Wanderleitenden wurde im Berichtsjahr ein «Leitfaden für geführte Wanderungen» erarbeitet und in Kraft gesetzt. Dieser löst den bisherigen «Wanderleiter-Ordner» ab. Er soll eine Hilfe bei der Organisation und Durchführung einer geführten Wanderung sein, und vor allem auch die Aufgaben, die Rechte und Pflichten eines Wanderleiters oder einer Wanderleiterin aufzeigen.

Personelles:

Im Jahr 2025 konnte die Wanderleiterassistentin Ursula Gut-Zurbuchen den Kurs Fachausbildung Wandern in Engelberg OW besuchen.

Unser Geschäftsführer Pascal Benninger konnte den ESA-Leiterkurs Bergwandern T2 der Nidwaldner Wanderwege im Herbst 2025 erfolgreich abschliessen.

Mit Gabriella Cabrera konnten wir eine engagierte neue Wanderleiterassistentin gewinnen.

Hanspeter Preiswerk und Daniel Schnyder

Vorstand Ressort Wanderungen

Kommunikation

Im April 2025 wurde ich als Mitglied des Vorstands von Wanderwege beider Basel gewählt und habe damit das Ressort Kommunikation übernommen. Das erste Halbjahr war entsprechend stark vom Einarbeiten, vom Kennenlernen der bestehenden Strukturen sowie vom Austausch mit Geschäftsstelle, Vorstand und Partnerorganisationen geprägt. Ziel war es, ein vertieftes Verständnis für die bisherigen Kommunikationsaktivitäten, deren Wirkung sowie für die besonderen Rahmenbedingungen von WbB zu entwickeln.

Relativ rasch zeigte sich, dass die Kommunikation von Wanderwege beider Basel vor einer doppelten Herausforderung steht: Einerseits gilt es, die langjährige und treue Mitgliedschaft weiterhin gut zu informieren und einzubinden, andererseits besteht ein klares Bedürfnis, neue Zielgruppen anzusprechen und den Verein auch für neue Interessensgruppen sichtbar und relevant zu machen. Diese Ausgangslage bildete die Grundlage für zahlreiche Gespräche und Überlegungen im Laufe des Jahres.

Auch auf operativer Ebene konnten im Jahr 2025 wichtige Akzente gesetzt werden. Besonders erfreulich war die Kurzreportage von Telebasel über Wanderwege beider Basel. Der Beitrag ermöglichte es, die Arbeit des Vereins, die Bedeutung der engagierten Mitwirkenden sowie den Wert des regionalen Wanderwegenetzes einem breiten Publikum näherzubringen. Solche medialen Präsenzmomente sind für die Bekanntheit von WbB von grosser Bedeutung und stärken gleichzeitig die Wahrnehmung als kompetente und engagierte Organisation.

Im Zusammenhang mit der neuen Geschäftsstelle konnten bestehende Partnerschaften gepflegt und neue Kontakte vertieft werden. Die Zusammenarbeit mit Partnern wird zunehmend als wichtiger Bestandteil der Kommunikationsarbeit verstanden, insbesondere im Hinblick auf Reichweite, Sichtbarkeit und inhaltliche Vielfalt.

Im Bereich der direkten Kommunikation wurde der Newsletter weiterentwickelt und inhaltlich geschärft. Ziel war es, nicht nur Informationen zu vermitteln, sondern einen echten Mehrwert für Mitglieder und Interessierte zu schaffen. Inhalte wurden stärker kuratiert, thematisch gebündelt und mit einem klareren Fokus auf Einblicke, Hintergründe und Inspiration aufbereitet. Der Newsletter entwickelt sich damit zu einem zentralen Instrument der Mitgliederkommunikation.

Gleichzeitig wurde im Laufe des Jahres deutlich, dass der Aufbau einer zeitgemässen Kommunikation ein längerfristiger Prozess ist. Begrenzte Ressourcen, unterschiedliche Erwartungshaltungen und die notwendige Abstimmung innerhalb des Vereins stellen dabei Herausforderungen dar. Umso wichtiger ist eine klare strategische Grundlage, auf der schrittweise aufgebaut werden kann. Es ist mir, und uns als Vorstand, stets ein Anliegen, dass wir möglichst alle unsere Mitglieder bei unserer Art zu kommunizieren mit dabeihaben.

Der Blick auf das Jahr 2026 ist entsprechend zukunftsorientiert. Geplant ist eine verstärkte und gezieltere Präsenz auf Social Media, um insbesondere jüngere Zielgruppen besser zu erreichen. Zudem sollen Kooperationen mit Partnern weiter ausgebaut und kommunikativ stärker genutzt werden. Auch das Angebot für Mitglieder und Interessierte soll sichtbarer gemacht und weiterentwickelt werden. Nicht zuletzt ist vorgesehen, die bestehenden Kommunikationsmittel zu überprüfen, zu modernisieren und gezielt neu auszubauen, um Wanderwege beider Basel langfristig auch kommunikativ zeitgemäss und wirkungsvoll zu positionieren.

Es ist mir stets ein Anliegen, dass unsere Kommunikation offen, transparent und zielgerichtet ist. Das hilft es uns, die wichtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt zu verteilen und sorgt für unsere Interessengruppen dafür, dass diese nicht in eine Unsicherheit geraten. Ich bin mir stets bewusst, für eine klare Vermittlung zu sorgen, denn dadurch ersparen wir uns schon die grössten Mühen.

Ich freue mich die Zukunft von Wanderwege beider Basel mitzugestalten und bin positiv gestimmt für unsere Vorhaben. Danke an alle, die mich und uns als Vorstand dabei unterstützen, ich weiss das sehr zu schätzen.

Theo Hilhorst

Vorstand Ressort Kommunikation

Geschäftsstelle

Eröffnung-Besuchszentrum_Liestal (1)

Unser Büro im DISTL (hinten links)

Viel neues und viel bewährtes

Das Berichtsjahr war für die Geschäftsstelle der Wanderwege beider Basel von wichtigen strukturellen und inhaltlichen Veränderungen geprägt. Im Zentrum standen organisatorische Neuerungen, die Weiterentwicklung der digitalen Kommunikation sowie ein bedeutender Standortwechsel.

Eine der grössten Herausforderungen des Jahres stellte die umfassende Umstellung der elektronischen Datenablage im Frühjahr dar. Ziel war es, die Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten und die Zusammenarbeit mit dem Vorstand und innerhalb der Geschäftsstelle zu verbessern. Die Umstellung erforderte eine sorgfältige Planung und brachte während der Übergangsphase einen erhöhten Arbeitsaufwand mit sich, erwies sich jedoch bereits nach kurzer Zeit als grosser Gewinn für den Arbeitsalltag.

Im Frühsommer erfolgte der Umzug der Geschäftsstelle ins Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal (DISTL), mitten im Zentrum von Liestal. Der neue Standort bietet nicht nur eine zentrale und gut erreichbare Lage, sondern auch ein inspirierendes Umfeld, das den Austausch und die Sichtbarkeit der Wanderwege beider Basel stärkt.

Auch in der Kommunikation nach aussen wurden wichtige Akzente gesetzt. Mit der Veröffentlichung der ersten beiden Newsletter im Herbst und Winter entstand ein neues, lebendiges Gefäss, um Mitglieder und Interessierte regelmässig zu informieren und mitzunehmen. Parallel dazu wurde die Website grundlegend überarbeitet. Neben einem zeitgemässen Erscheinungsbild wurde insbesondere das Wanderangebot neu strukturiert und detailliert aufbereitet, sodass geführte Wanderungen und weitere Angebote nun übersichtlich und benutzerfreundlich online zugänglich sind.

Im Hintergrund wurde zudem intensiv an der Vorbereitung der neuen digitalen Anmeldung für geführte Wanderungen gearbeitet. Künftig werden Anmeldungen direkt über die Website erfasst, was sowohl für Teilnehmende als auch für Wanderleitende und Geschäftsstelle eine spürbare Erleichterung bringen wird.

Nicht zuletzt kam auch der Teamgeist nicht zu kurz: Das dreiköpfige Team der Geschäftsstelle nutzte im Frühling einen gemeinsamen Tagesausflug nach Bern mit Stadt- und Bundeshausführung, um den Zusammenhalt zu stärken und neue Impulse für die tägliche Arbeit mitzunehmen.

Insgesamt war das Jahr von Aufbruch, Veränderung und wichtigen Weichenstellungen geprägt, welche eine solide Basis für die zukünftige Weiterentwicklung der Wanderwege beider Basel bilden.

Das Team der Geschäftsstelle, Christine Anklin, Veronika Ziemke und Pascal Benninger

Finanzen

Rechnung 2025

Die Rechnung 2025 schliesst mit einem Ertragsüberschuss in der Höhe von CHF 4'575.35 ab. Budgetiert wurde mit einem Defizit von CHF 29'500.

Massgeblich zu diesem positiven Abschluss tragen Spendeneingänge aus zwei Legaten in der Höhe von CHF 205'378.95 bei. Der Hauptteil (CHF 190'000) dieser Spenden wurde auf die aktuell drei bestehenden Fonds verteilt. Die weiteren Einnahmen liegen im budgetierten Rahmen.

Minderausgaben resultieren in folgenden Bereichen:

  • Löhne aufgrund unbezahlten Urlaubes einer Mitarbeiterin   - CHF 5’000
  • Entgelt an den Vorstand                                                                   - CHF 3'000
  • Drucksachen                                                                                        - CHF 4'400
  • Aufwand für Information extern (v.a. Publikationen)                - CHF 6'840
  • Raumaufwand (neu: DISTL anstelle alter Geschäftsstelle)      - CHF 2’000

Vor allem mit den Geldern im Bereich Drucksachen und Publikationen wurde sorgfältig umgegangen. Ziel ist es, zukünftig Druckauflagen zu reduzieren und vermehrt digital zu kommunizieren.

Die jährliche Wertberichtigung der Anlagen erhöht den Gewinn um CHF 11'900.

Fonds & Rückstellungen

An der letztjährigen Generalversammlung wurde ausgeführt, dass eine Vereinheitlichung der Fonds angestrebt wird und ein klarer Umgang mit den Fondsgeldern definiert wird. Der Vorstand hat im Dezember 2025 zwei Fondsreglemente verabschiedet. Zudem hat er eine Reduktion der Anzahl Fonds vorgenommen, um eine Vereinfachung zu erhalten.

Folgende Schritte wurden vollzogen: Der Fonds Fahrzeuge wurde in eine Rückstellung umgebucht. Der Fonds Rollstuhlwege wurde aufgehoben und die Gelder dem Fonds Wege zugewiesen. Leider wurde durch die Gemeinden im letzten Jahr kein Projekt eingereicht, welches aus dem Fonds Wege hätte unterstützt werden können. Der Fonds aus Legaten und «Projekte und Publikationen» wurde im Fonds Projekte zusammengeführt. Mit diesen Geldern sollen Projekte mit öffentlicher Wirkung finanziert werden.

Der Fonds Organisationsentwicklung (interne Projekte) bleibt bestehen. So sind nun folgende Fonds in der Bilanz zu finden:

                                                                                     Zuweisung 2025              Betrag Ende 2025

9107 Fonds Wege                                                        CHF 40'000.00                 CHF 125'286.70
9125 Fonds Organisationsentwicklung                 CHF  76'474.75                  CHF 214'484.90
9104 Fonds Projekte                                                   CHF 70'000.00                 CHF 310'560.59

Bilanz

Der Verein verfügt über flüssige Mittel in der Höhe von CHF 845'049.74, welches in erster Linie auf zwei Konti der BLKB und einem Postfinance-Konto (Zahlungsverkehr) liegen. Zudem besteht ein Wertschriftendepot über CHF 85'682.00.

Ein herzliches Dankeschön geht an Christine Anklin, welche die Buchhaltung sehr akkurat und selbständig führt.

Françoise Moser
Vorstand Ressort Finanzen / Vizepräsidentin

Bericht der Rechnungsrevisoren an die Generalversammlung des Vereins Wanderwege beider Basel Liestal

Als Rechnungsrevisoren haben wir Buchführung und die Jahresrechnung (Bilanz und Betriebsrechnung) des Vereins Wanderwege beider Basel für das am 31. Dezember 2025 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft.

Für die Jahresrechnung ist der Vorstand verantwortlich, während unsere Aufgabe darin besteht, diese zu prüfen und zu beurteilen. Wir bestätigen, dass wir die Anforderungen hinsichtlich Befähigung und Unabhängigkeit erfüllen.

Unsere Prüfung erfolgte nach den Grundsätzen des Berufsstandes, wonach eine Prüfung so zu planen und durchzuführen ist, dass wesentliche Fehlaussagen in der Jahresrechnung mit angemessener Sicherheit erkannt werden. Wir prüften die Posten und Angaben der Jahresrechnung mittels Analysen und Erhebungen auf der Basis von Stichproben. Ferner beurteilten wir die Anwendung der massgeblichen Rechnungslegungsgrundsätze, die wesentlichen Bewertungsentscheide sowie die Darstellung der Jahresrechnung als Ganzes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine ausreichende Grundlage für unser Urteil bildet.

Gemäss unserer Beurteilung entsprechen die Buchführung und die Jahresrechnung Gesetz und Statuten.

Wir empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung mit einem Ertragsüberschuss von CHF 4'575.34 (Betriebsergebnis CHF 175'629.69) zu genehmigen.

Liestal, 26.01.2026

Gabriela Häner      Rudolf Häring        Robert Weller        

Budget 2026

Das Budget 2026 weist Aufwendungen für ausserordentliche Projekte auf, welche den Zielsetzungen aus der Klausur 2025 entsprechen.

Der Jahresbericht 2025 erscheint in neuer und reduzierter Form. Das Druckerzeugnis wird schlanker, dafür erscheinen mehr informative Artikel digital als Newsletter und mittels Blog-Beiträgen. Der einmalige Aufwand zur Umstellung beläuft sich auf rund CHF 5'000.

Das aktuelle sorgfältig gestaltete Jahresprogramm stösst auf positive Resonanz ist aber in dessen Erstellung sehr aufwändig. Einerseits erscheint es als gedrucktes Booklet und andererseits in digitaler Form, wo die Wanderungen auf der Webseite von Wanderwege beider Basel abrufbar sind. Das Handling ist doppelt und beansprucht die Geschäftsstelle über die Massen. Im 2026 wird der Vorstand für das 2027 eine neue Variante mit Mehrwert für unsere Wanderinnen und Wanderer entwickeln. Dafür wurden ausserordentlich CHF 35'000 für die Projektentwicklung, Design und Umsetzung ins Budget aufgenommen.

Das dritte Projekt ist ein Angebot für Unternehmen und Vereine, welche Freiwilligeneinsätze zum Wohle der Wanderwege beider Basel durchführen möchten. Hier wird mit einem Betrag für den Projektstart von rund CHF 6'000 gerechnet.

Im Jahr 2026 werden Filmaufnahmen (CHF 7'000) für die Wanderwege beider Basel erstellt. Ziel ist, mithilfe dieses Materials die digitale Mitgliederwerbung zu intensivieren und v.a. auch jüngere Mitglieder für einen Vereinseintritt zu bewegen.

Bei den Löhnen ist ein Anstieg von CHF 134'000 auf CHF 153'000 zu verzeichnen, dies aufgrund einer Pensenerhöhung bei einer Mitarbeiterin von 35- auf 50 Stellenprozente. Die neuen Ressourcen werden notwendig aufgrund der Verschiebung von Arbeiten vom Vorstand an die Geschäftsstelle. Die weiteren Ausgabenposten sind analog dem Vorjahr budgetiert.

Die Einnahmenseite gestaltet sich dank gleichbleibender Unterstützung der Dachorganisation, der kantonalen Subventionen und des stabilen Mitgliederbestands im selben Umfang wie im Vorjahr.

Die ausserordentlichen Aufwände für die Projekte werden durch Entnahmen aus den Fonds Projekte (CHF 6'000) und Organisationsentwicklung (CHF 50'000) finanziert. Der Aufwandüberschuss im Jahr 2026 beträgt CHF 27'905.

Der Vorstand erachtet die grösseren Projektarbeiten im 2026 als vertretbar, vor allem unter dem Aspekt, dass zukünftig bei der Erstellung des Jahresprogrammes der Einsatz von personellen Ressourcen vereinfacht werden soll und die Finanzlage des Vereins aufgrund der eingegangenen Legate erfreulich ist.

Françoise Moser

Vorstand Ressort Finanzen / Vizepräsidentin

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