Fotogalerie 2026/1
Fotogalerie Januar - März 2026
Über den Geissberg, 11.03.2026
Zahlreiche, motivierte Teilnehmende haben sich zur Wanderung über den Geissberg in Villigen versammelt. Villigen nennt sich "Das Dorf der schönen Brunnen". Wir bestaunen drei, der unter Denkmalschutz stehenden Brunnen von beeindruckender Grösse. Gemeinsam mit historischen Häusern, prägen sie das schützenswerte Dorfbild. Bei frühlingshaften Bedingungen starten wir zum Aufstieg zur Burgruine Besserstein, einer ehemaligen Hochwacht und frühzeitlichen Wehranlage, sowie einer einstigen Befestigunsanlage aus den Kriegsjahren. Hier geniesst man einen Überblick über das Aaretal und leider sind die Alpen heute nur schemenhaft zu sehen. Zügig wandern wir zum Gabenkopf, wo wir einen Augenschein in den gigantischen Steinbruch der Firma Holcim nehmen, in welchem seit 1954 Kalk und Mergel abgebaut wird. Mit Wiederaufforstungs- und Schutzmassnahmen werden im Steinbruch Biotope für gefährdete Pflanzen und Tiere geschaffen. Weiter gehts es zum "Geissberg Chameren" und dem Picknickplatz. Von der Aussichtsplattform des Geissberges geniessn wir einen Überblick über den Argauer Tafeljura bis zum Schwarwald. Im stetigen Ab und Auf erreichen wir den Laubberg, den Hausberg von Gansingen. Die schlichte Kapelle lädt zu einer Rast ein. Nach dem Abstieg öffnet sich die Landschaft über das Mettauertal. Wir folgen dem Weg nach Wil AG und kehren am Schluss der Wanderung zu einem gemütlichen Umtrunk im Restaurant Hirschen ein.
Von Alpnachstad nach Stans, 04.03.2026
Welch herrliches Prachtswetter! Entlang des Alpnachersees führte unser Weg durch das Städerried mit seinen idyllischen Buchten. Auf Waldpfaden ging es anschliessend hinauf nach Ober Rüti. Der Blick zum markanten Pilatus war dabei besonders eindrücklich. Nach dem Abstieg zum Eingang der wilden, kurzen Rotzschlucht mit ihren industriegeschichtlichen Spuren folgte ein weiterer Anstieg zum höchsten Punkt unserer Wanderung, dem Rotzberg. Dort oben wurden wir mit einem fantastischen Panorama belohnt. Die Sicht auf Pilatus, Stanserhorn, Buochserhorn und Titlis sowie auf die umliegende Landschaft begeisterte uns sehr. Am Ziel in Stans gönnten sich einige einen wohlverdienten Schlusstrunk im Restaurant Linde, während andere den nächsten Zug zurück nach Basel nahmen.
Über den Krienser Sonneberg, 28.02.2026
Am letzten Tag vor dem meteorologischen Frühlingsbeginn machte sich eine bunt gemischte Wandergruppe auf den Weg in die Zentralschweiz. Die Route führte von Littau durch die eindrucksvolle Ränggschlucht und weiter über den Krienser Sonneberg bis nach Luzern. Der abwechslungsreiche Tag wurde immer wieder von Sonnenstrahlen begleitet, die sich zwischen den Wolken zeigten. Zum Abschluss blieb in Luzern genügend Zeit, um den Nachmittag ganz nach Lust, Laune und persönlichem Geschmack zu gestalten, bevor es zufrieden und mit vielen schönen Eindrücken zurück nach Hause ging.
Hohe Flum, 07.02.2026
Unten kühl, grau und in den Waldpartien feucht und morastig, oben hingegen blau, sonnig und fast frühlingshaft, so präsentierte sich das Wetter auf der Wanderung zum Dinkelberg. Aufgrund einer leicht geänderten Route und anhaltender Forstarbeiten waren viele Waldwege stark aufgeweicht, was der guten Stimmung der 30 Teilnehmenden jedoch keinen Abbruch tat. Die Route führte am Schloss Beuggen vorbei, dem Rhein entlang nach Riedmatt und von dort auf Waldwegen hinauf auf die Höhen des Dinkelbergs. Die sonst trockene Karstlandschaft zeigte sich nach starken Regenfällen ungewohnt nass, Dolinen waren dennoch erkennbar. Das Teufelsloch konnte wegen Forstarbeiten nicht besucht werden. Nach einer Rast ging es über eine Umleitung ins offene Gelände Richtung Hohe Flum, wo die Mittagsrast mit Feuer, Verpflegung, Turmbesteigung und Aussicht verbracht wurde. Beim Abstieg ins Wiesental öffneten sich Ausblicke auf Zeller Blauen und Hohe Möhr.Im Sengelenwäldchen bei Schopfheim besuchte die Gruppe den Pavillon mit der Büste von Johann Peter Hebel. Gegen 15 Uhr erreichten wir den Bahnhof Schopfheim; einige reisten direkt zurück, andere kehrten noch in einer Konditorei ein.
Laufenburger Acht, 04.02.2026
In Laufenburg begrüssten wir 19 Wandernde. Bei bewölktem Himmel durchquerten wir das Stadttor und die Altstadt, bevor wir dem Rhein auf der Schweizer Seite bis zur „Neuen Rheinbrücke“ folgten und diese überquerten. Auf dem deutschen Uferwanderweg ging es zurück nach Laufenburg, wo wir im Restaurant Athen das Mittagessen einnahmen. Gestärkt setzten wir die Wanderung bei aufgehelltem Himmel fort, überquerten die alte Rheinbrücke und bewunderten die historischen Ansichten des alten Laufenburgs. Über den neuen Weg mit seinen Stegen und Hängebrücken ging's weiter den Rhein abwärts. Beim Kraftwerk wechselten wir erneut auf die Schweizer Seite und folgten dem Weg bis zur Gartenstrasse. Wegen Bauarbeiten kurz vor der alten Brücke wichen wir auf die Hauptstrasse aus und erreichten das Café Maier am Bahnhof, wo wir die Tour bei Kaffee und Patisserie ausklingen liessen. Es war eine tolle Wanderung mit gut gelaunten und zufriedenen Teilnehmern.
Wanderleitung und -assistenz: Cornelia Jäggli und Ursula Gut
Blattenpass, 28.01.2026
Leider hat Petrus sein Versprechen vom Vortag einer regenfreien Zone bis am späten Nachmittag nicht gehalten. In der Wandervorbereitung standen je nach Wetterlage drei Routenvarianten zur Auswahl. Am Treffpunkt entschied sich die Gruppe für die Vollvariante über den Blattenpass. Da der Regen jedoch bald einsetzte und es ungemütlich wurde, kürzten wir die Tour bei der Ruine Pfeffingen ab und wählten Variante 2 zur Räbbeiz. Dennoch waren wir rund zwei Stunden unterwegs, und der Regen konnte weder unserer Wanderfreude noch dem Optimismus etwas anhaben – alle waren gut ausgerüstet. Natürlich war es schade, nach längerer Zeit mit idealen Bedingungen ausgerechnet jetzt so viel Regen zu haben. In der Räbbeiz wurden wir freundlich empfangen und schätzten es sehr, uns an einem warmen, trockenen Ort verpflegen zu können. Das Küchen- und Serviceteam zeigte sich äusserst flexibel, da wir wetterbedingt eine Stunde früher eintrafen. Mit der Verpflegung waren wir sehr zufrieden und kommen gerne wieder. Die Rückreise nach Aesch traten die Teilnehmenden anschliessend meist individuell mit Zug oder Tram an.
Wanderleitung und -assistenz: Susanne Suter und Kathrin de Vries
Eigenturm, 24.01.2026
Am ersten Wandertag der Wanderwege beider Basel 2026 fehlten nur Schnee und Sonne. Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und leichter Bise startete die Gruppe in Riehen Dorf und wanderte zügig über den Linsberg zur Kirche St. Chrischona. Hochnebel verhüllte die Region und die Alpen. Weiter ging es zum Chrischonaturm, ebenfalls im Nebel. Auch in Rührberg blieb es hochneblig, ohne Aussicht auf den Schwarzwald. Der guten Laune der Teilnehmenden tat dies keinen Abbruch; es wurde munter auf Deutsch, Englisch und Schweizer Mundart geplaudert. Auf Waldwegen und etwas querfeldein erreichte die Gruppe den mehrheitlich unbekannten Eigenturm. Schnell wurde ein Feuer entfacht, Hände gewärmt und erste Chlöpfer gebraten. Nach rund 45 Minuten unternahmen wir den teils rutschigen und mit Laub bedeckten Abstieg. Ohne Zwischenfall erreichte man die Busstation Degerfelden Adler und fuhr über Lörrach oder Rheinfelden/D (mit Kaffeehalt bei Heitzmann!) nach Hause.
Wanderleitung und -assistenz: Hanspeter Preiswerk und Thomas Hebeisen