Fotogalerie 2026/2
Fotogalerie April - Juni 2026
Schweizer Wandernacht, 27.06.2026
Trotz hochsommerlicher Temperaturen starteten wir unsere Wanderung am Bergmattenweg in Pfeffingen. Die abwechslungsreiche Route führte uns über den Blattenpass und den Blauen zum Bergmattenhof, wo wir in der gemütlichen Gartenwirtschaft von der Familie Meury herzlich empfangen und ausgezeichnet bewirtet wurden. Nach dem feinen Nachtessen wanderten wir weiter über das Dittinger Flugfeld nach Laufen. Um 01.15 Uhr erreichten wir den Bahnhof, wo uns der Wirt und sein Sohn im Restaurant Pinte freundlich begrüssten. Bei einem gemütlichen Abschiedstrunk liessen wir diese unvergessliche Wanderung in geselliger Runde ausklingen.
Leitung: Seppi Lenherr
Assistenz: Eveline Lenherr und André Fanti
Fotos: Daniel Schnyder
Jura Rando - Montez aux Franches-Montagnes, 21.06.2026
Aufgrund der hohen Temperaturen haben wir gemeinsam mit JURA RANDO kurzfristig beschlossen, die Wanderung anzupassen. Statt in Combe Tabeillon starteten wir in Pré-Petitjean und wanderten durch die eindrückliche Combe bis nach Combe Tabeillon. Die abwechslungsreiche Schlucht begeisterte mit ihrer wunderschönen Landschaft. Während der erste Abschnitt noch von der Sonne geprägt war, verliefen die letzten zwei Drittel der Wanderung angenehm im Schatten. Zum Abschluss wurden wir von JURA RANDO mit einem reichhaltigen Apéro verwöhnt. Bei dieser Gelegenheit durfte ich mich als Wanderleiter verabschieden und meine Nachfolgerin, Susanne Schlicker, vorstellen. Es war ein rundum gelungener Anlass mit vielen interessanten Gesprächen und schönen Begegnungen. Herzlichen Dank an alle Teilnehmenden und an JURA RANDO für die tolle Zusammenarbeit!
Leitung: Seppi Lenherr
Assistenz: Eveline Lenherr
Dulliker Engelberg, 20.06.2026
"Jede halbe Stunde fünf Schlucke trinken" - so lautete das Motto unserer heutigen Wanderung. Bei strahlendem Sonnenschein machten sich zwanzig fröhliche Wandergäste vom Bahnhof Kölliken auf den Weg. Die gute Stimmung war von Anfang an spürbar. Bald genossen wir die angenehme Kühle des Waldes, die an diesem warmen Tag besonders wohltuend war. Über sanfte Hügel wanderten wir, vorbei an prächtigen Mais- und Weizenfeldern, immer begleitet von schönen Ausblicken und angeregten Gesprächen. Zur Mittagszeit erreichten wir den schönen Lavendelgarten beim Berggasthof "Eberg". Unter schattenspendenden Bäumen liessen wir uns nieder und genossen unsere wohlverdiente Picknickpause in der idyllischen Umgebung. Anschliessend gönnten wir uns beim Selbstbedienungskiosk noch einen Kaffee und eine feine Glacé - eine perfekte Erfrischung für den weiteren Weg. Frisch gestärkt nahmen wir den Abstieg Richtung Aarburg unter die Füsse. Noch einmal hielten wir inne und warfen einen Blick zurück zum "Sääli Schlössli", das natürlich auch für einige schöne Erinnerungsfotos herhalten musste. Bald erreichten wir die eindrückliche Festung Aarburg, die hoch oben auf einem Felsen über dem Aareknie thront. Doch zum Abschluss wartete noch eine kleine Überraschung: Bei unserer Ankunft in Aarburg fand das Zeitfahren der Tour de Suisse statt. Dadurch fiel unser Bus nach Olten aus, und wir mussten spontan einen kleinen Zusatzmarsch zum Bahnhof Aarburg-Oftringen auf uns nehmen. Auch diese ungeplante Verlängerung konnte die gute Stimmung nicht trüben. Mit vielen schönen Eindrücken, Bewegung an der frischen Luft und einem Lächeln im Gesicht ging ein abwechslungsreicher und geselliger Wandertag zu Ende.
Leitung: Brigitte Beerli
Assistenz und Fotos: Margrit Rohrbach
Wandertreffen AG, SO, BS, BL, 14.06.2026
Sternwanderung Sissacherflueh: Das diesjährige Treffen der Kantone beider Basel (Organisator), Aargau und Solothurn lud viele Wanderfreunde zu einem besonderen Erlebnis ein. Drei verschiedene Treffpunkte - Gelterkinden, Maisprach, Sissach - bildeten den Ausgangspunkt für abwechslungsreiche Routen, die alle an ein gemeinsames Ziel führten: die Sissacherflueh. Sie ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel mit weiter Sicht über das Baselbiet bis zu den Alpen, sondern auch ein Ort mit reicher Geschichte. Reste einer mittelalterlichen Fluchtburg zeugen von ihrer früheren strategischen Bedeutung als Schutz- und Beobachtungspunkt in unruhigen Zeiten. Bei herrlichsten Wetterbedingungen erklommen die drei Wandergruppen aus unterschiedlichen Richtungen die Jurahöhe. Der mannigfaltige Austausch unter den Teilnehmenden einerseits, aber auch die prachtvolle Juralandschaft anderseits machten den Ausflug mehr als lohnenswert. Am Ziel durften die Wandernden einen schmackhaften Apéro geniessen. Nach kurzen Willkommens- und Dankesbotschaften wurde ein köstliches Mittagessen aufgetragen. Der Gang auf die eigentliche Fluh, welche eine grandiose Aussicht darbietet, durfte natürlich nicht fehlen! Der Rückweg nach Sissach konnte man mit dem Bus oder mit einer gemütlichen Talwanderung angehen. Die Sternwanderung erfreut sich grosser Beliebtheit. Schon jetzt darf man sich auf den nächsten gleichartigen Event im kommenden Jahr freuen, welcher im Raum Solothurn stattfindet.
Bericht: Stefan Hug, Solothurner Wanderwege
Panoramawanderung und Naturperle, 10.06.2026
Trotz wechselhafter Witterung haben sich 21 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde zur Panoramawanderung Im einstigen Hochmoorgebiet am Buchholterberg eingefunden. Die Route führte uns zuerst zum Naturschutzgebiet "Wachseldornmoos", ein Überreste des Hochmoors, in welchem über viele Jahrzehnte Torf abgebaut wurde. Eine eindrückliche Fotodokumentation vor Ort zeigt das Torfwachstum und Torfabbau auf. Der Moorweiher ist umgeben von zahlreichen, leuchtend-gelben Sumpf-Schwerlilien. Auch bei bedecktem Himmel nehmen wir eine echte Naturperle wahr. Weiter geht der Weg über Heimenschwand, vorbei an einer imposanten Linde, zum Anstieg Richtung Schafegg. Das Bergpanorama war leider nur unter einer dichten Wolkendecke zu erahnen, so dass wir uns mit den Fototafeln, im Garten des Bauernhofes "Farnern" begnügen mussten, die ein beeindruckendes Panorama aufzeigten. Der angekündigte Regenschauer sorgte für zügiges Unterwegssein über den bewaldeten Grat der Schafegg und für kurze Pausen. Nach der Falkenfluh erreichten wir viel früher als geplant Oberdiessbach und konnten dafür eine gemütliche Einkehr im "Löwen" geniessen.
Leitung: Susanne Suter
Assistenz: Silvia Sommer
Familienwanderung - Auf Römerwegen am Blauen, 07.06.2026
Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen starteten wir, 29 Erwachsene und 10 Kinder, am Dorfplatz in Blauen. Der Weg führte uns über die Blauenweide mit zahlreichen Kirschbäumen und Magerwiesen, begleitet von zahlreichen Schmetterlingen und Eidechsen zum Plattenpass. Am Pass angekommen wurden wir herzlich von unsern beiden Bezirksleiter Laurence und Werner empfangen. Die Beiden hatten bereits alles vorbereitet, die Feuerstellen eingeheizt, so dass wir sofort mit dem Bräteln der Klöpfer anfangen konnten. Für die Kinder hatte ich wieder einen Basteltisch vorbereitet und eingerichtet, welcher regen Anklang fand. Nach dieser ausgedehnten Mittagsrast, in der auch die Riesenbank freudig benutzt wurde, gingen wir auf dem zum Teil noch sichtbarem Römerweg über die Nenzlinger Weide hinunter nach Nenzlingen. Nach einer kurzen Rast nahmen wir den letzten Anstieg unter die Füsse um bald darauf bein Glögglifels anzukommen. Wir konnten ohne Widerstand auf dem mittelalterlichem Karenweg die alte Zollstelle am Glögglifels passieren, da alle Kinder uns mit viel Enthusiasmus den Durchgang freigeglöglet hatten. Nach einem kurzen Abstecher zur renaturierten Grube, begannen wir den Abstieg über den Glögglifelsweg hinunter nach Grellingen. Wir durften am Bahnhof Grellingen eine müde, aber glückliche Wandergrossfamilie verabschieden.
Leitung: Tamara Stähli-Cueni
Assistenz: Bruno Stähli
Mit dem Wanderbillet auf den Niesen, 06.06.2026
Leitung: Silvia Sommer
Fotos: Gabriella Cabrera
Dreiländertreffen, 31.05.2026
Leitung: Roland Christ, Schwarzwaldverein Weil am Rhein
Durch Schluchten und über Kreten, 30.05.2026
Trotz der angekündigten 32°, konnten wir unsere Wanderung bei angenehmen 23° in Beinwil, Neuhüsli starten. Nach einem ersten, leichten Anstieg durch die Schlucht des hinteren Lüsseltals, gelangten wir zum Weiher im Bogental. Eine Drinkpause an diesem romantischen Ort war sehr willkommen. Nach einem etwas steileren Aufstieg, der meistens im Schatten bewältigt wurde, erreichten wir die Ulmethöhe und durch blühende Blumenwiesen den Übergang Richtung Stierenberg. Die Wagemutigen nahmen mit Bruno den kurzen, aber steilen und felsigen Aufstieg zur Krete, Pkt. 1040, in Kauf um dann mit einer eindrucksvollen Sicht auf die Berner Alpen belohnt zu werden. Bei der Bergwirtschaft Stierenberg trafen wir uns wieder und wurden vom Wirt mit einem exzellenten Mittagessen und einer Weitsicht bis zum Schwarzwald und dem Chasseral belohnt. Gestärkt ging es weiter über die Krete des Riedberges im Schatten der hohen und alten Bäume weiter zur Wendelinskappelle, wo wir uns einen Drinkhalt verdient hatten. Zum krönenden Abschluss wanderten wir durch die Ibachschlucht, vorbei am Schloss Gilgenberg und der Portiflueh nach Zullwil. Es war eine abwechslungsreiche Tour mit sehr glücklichen Mitwandernden.
Leitung: Tamara Stähli-Cueni
Assistenz: Bruno Stähli
Unterwegs im Rhonetal, 28.05.2026
Von Turtmann aus bringt uns an diesem sehr heissen Tag die Gondelbahn hinauf nach Unterems. In der Höhe sind die Temperaturen bereits etwas kühler und deutlich angenehmer. Vom Dorf aus wandern wir mehrheitlich durch den Wald und sind froh, die meiste Zeit im wohltuenden Schatten unterwegs zu sein. Immer wieder eröffnen sich schöne Ausblicke ins Rhonetal, und in Wald und Wiesen entdecken wir eine Vielzahl wunderbarer Pflanzen. Während unserer Pausen gebe ich jeweils kurze Informationen zur Landschaft, zu den Naturgewalten und zur Kultur der Region. An einem kühlen Bach, ebenfalls im Wald gelegen, verbringen wir die Mittagspause und erholen uns von den zahlreichen Höhenmetern, die wir bereits zurückgelegt haben. Nach der Überquerung der Bhutanbrücke führt der Weg durch einen Teil des Pfynwaldes hinunter nach Susten, wo wir uns vor der Heimfahrt in einem Restaurant noch einmal erfrischen können. Nach diesem schönen Abschluss einer vielseitigen und abwechslungsreichen Wanderung treten wir schliesslich die Heimreise nach Basel an.
Leitung: Kathrin de Vries
Assistenz: Susanne Suter
Bözingerberg und Tubeloch, 21.05.2026
Bei strahlendem Sonnenschein und mit einer gutgelaunten Wanderschar startet die Wanderung im abseits gelegenen Romont BE - wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen - die Tour. Anfangs gings steil bergauf über Alpweiden zum Hügelrücken des Bözingenberg. Vorbei an weidenden Kühen und durch unberührte Natur. Mittagsrast gabs auf dem höchsten Punkt der Wanderung beim Gasthaus Bözingenberg. Einige machten es sich im Gras gemütlich und andere genossen ein kurzes Mittagsessen oder einen Kaffee mit Nussgipfel auf der grossen Aussichtsterrasse des Berg-Restaurants. Es folgte der nicht ganz einfache Abstieg über das schmale Weglein durch den Vorbergwald Richtung Tiergarten, den alle mit Bravour meisterten. Nach einem weiteren Abstieg in die Taubenlochschlucht, welche durch das Flüsschen Schüss tief in die Felswände gegraben wurde gings in angenehmer Kühle durch die Schlucht zum Restaurant Gorge, wo wir gemeinsam auf die gelungene Tour angestossen haben. Dann wars nicht mehr weit zum Bahnhof Frinvillier.
Leitung: Brigitte Beerli
Assistenz: Margrit Rohrbach
Fotos: Margrit Rohrbach und Thomas Hebeisen
Entlebuch, 19.05.2026
Ein herrlicher Wandertag im UNESCO Biosphäre Entlebuch bei gutem Wetter.
Nach einem kurzen Aufstieg von Finsterwald, Schwändeli zum idyllischen Flachmoor Fuchseremoos mit Sicht auf den Schimberig und die umliegenden Höhen führten uns lauschige Wiesen- und Waldpfade zur Energie Plattform “Wald und Holz” mit spannenden Informationen. Die Tramstation Chilewald mit dem alten Luzerner Tram aus dem Jahr 1899 und der Abstieg durch den wildromantischen Burggraben mit Stegen und moosbewachsenen Steinen zum malerischen Kanalweg mit der rauschenden Grossen Entle nebenan - haben uns fasziniert und begeistert. Auf dem Uferweg entlang der Kleinen Emme mit Auengebiete erreichten wir unser Ziel – die Chappelbodenbrücke.
Leitung: Irene Meinen
Assistenz: Susanne Suter
Fotos: Susanne Palace, Daniel Schnyder, Irene Meinen
Gisliflue, 16.05.2026
Beim Aussteigen aus dem Bus in Oberflachs kamen bei den insgesamt 23 erwartungsvollen Wandernden grosse Zweifel auf, ob der angeblich schönste Aussichtspunkt des Kantons Aargau den Erwartungen gerecht werden sollte: ein Schauer liess alle zu Regenschutz greifen. Schon bald liess der «nasse Kuss» nach und die nahe und weitere Umgebung wurde erkennbar. Durch saftig grüne Wiesen ging es auf guten Wegen hoch zum Veltheimerberg, wo unsere Blicke erst zum Schloss Habsburg und dann auch zur Ruine Schenkenberg schweiften, beides Zeugen aus dem frühen 13. Jahrhundert.
Beim Zwischenhalt oberhalb des Berghofs –mittlerweile bei wärmendem Sonnenschein– zeigten sich zwei weitere Schlösser, Schloss Wildegg und die Lenzburg. Der Anstieg zur Gisliflue brachte dann einige Teilnehmende ins Schwitzen. Aber die Anstrengung lohnte sich: bei Sonnenschein und guter Aussicht auf Aaretal bis hin zum Hallwilersee und nordwärts bis tief in den Hotzenwald genossen wir alle, auch diesmal mit einem Feuer(!), die Mittagsrast. Danach ging es auf etwas heiklen Pfaden hinunter zum Gatter und von dort nochmals rund hundertzwanzig Höhenmeter hinauf auf den Homberg. Dort trafen wir auf eine Equipe der Aargauer Wanderwege, deren Markierungs- und Signalisationsarbeiten bewundernd zur Kenntnis genommen wurden. Als wir dann den einen Kilometer Gratweg in Richtung Staffelegg verlassen konnten und es nur noch bergab ging, waren alle froh. Bestens gelaunt, mit schönen Erinnerungen im Rucksack und ohne Zwischenfälle erreichten wir programmgemäss den Endpunkt der Wanderung, die Bushaltestelle auf der Staffelegg.
Leitung: Hanspeter Preiswerk
Assistenz: Thomas Hebeisen
Sissach - Tecknau, 13.05.2026
Die Wanderung musste ursprünglich vom 11. Februar verschoben werden. Damals war der Weg viel zu nass, und es regnete fast den ganzen Tag. Ganz absagen kam jedoch kaum infrage, denn die Tour gehört zur Etappenwanderung "Vo Schönebuech bis Ammel". Diesmal präsentierte sich die Situation genau umgekehrt: Nach einer längeren Trockenperiode führte der Wasserfall Giessen nur noch wenig Wasser und war eher ein sanftes Plätschern als ein rauschender Wasserfall. Der guten Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch. Die Wanderung war abwechslungsreich und schön, und die Gruppengrösse erwies sich als ideal: klein genug, damit alle in einer einzigen Gruppe unterwegs sein konnten, und gross genug für viele interessante Gespräche. So kam jeder mit jedem ins Gespräch, was die Wanderung besonders angenehm machte.
Leitung: Ger de Keyzer
Assistenz: Silvia Sommer
Zum Jagdschloss Raymontpierre, 09.05.2026
Es war eine anstrengende Rundwanderung bei super Wetter.
Leitung: Josef Lenherr
Assistenz: Andi Fanti
Fotos: Peter Tallowitz
Emmentaler Sandmonumente, 02.05.2026
Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir unsere Tour im Krauchtal.
Der Anblick des imposanten Thorberg-Gefängnisses auf dem Hügel war zwar beeindruckend, erinnerte uns aber auch daran, wie schön die Freiheit auf den Wanderwegen ist. Schon bald wurde es spannend: Gesichert mit Ketten führte uns der schmale Gratweg steil bergauf. Vorbei an mächtigen Sandsteinformationen und den urigen Fluehüsli aus dem 16. Jahrhundert die in riesige Felshöhlen gebaut sind. Die Teilnehmenden meisterten die erste knackige Etappe mit Bravour. Die Belohnung folgte auf dem Bantiger. Während die einen bei der Mittagsrast gemütlich verschnauften, erklommen die Unermüdlichen unter uns noch den Turm für die perfekte Rundumsicht. Der anstrengendste Teil lag nun hinter uns, und so genossen wir den Abstieg auf schönen Wegen Richtung Bolligen. Als sportliches Highlight trafen wir unterwegs noch auf eine Hornussergesellschaft in voller Action – Schweizer Tradition pur. Ein rundum gelungener Tag mit der perfekten Mischung aus Anstrengung , Aussicht und gemütlichem Miteinander!
Leitung: Brigitte Beerli
Assistenz: Margrit Rohrbach
Fotos: Margrit Rohrbach, Susanne Palas
Interregio-Wanderung, 29.04.2026
Auf Einladung des Schwarzwaldvereins Weil am Rhein haben Mitglieder der Wanderwege beider Basel und des Club Vosgien Ferrette gemeinsam die 2. Etappe des Interregio-Wanderweges genossen.
Gestartet wurde in Bad Bellingen und der Weg führte nach Kandern.
Leitung: Roland Christ, Schwarzwaldverein Weil am Rhein
Burgflue, 22.04.2026
Unter wolkenlosem Himmel versammelten sich 39 wanderfreudige Personen in Wölflinswil, dem Ausgangspunkt der Wanderung. Beste Voraussetzungen also für ein genussvolles Unterwegssein. Mit kräftiger Bise war der Anstieg zur Burgfluh kaum schweisstreibend. Von den beiden Aussichtsplattformen der Burgfluh, hatten wir eine prächtige Sicht über den Tafel- und Faltenjura bis zum Schwarzwald. Überrascht waren wir von der reichen Frühjahrsflora mit zahlreichen intensiv, violett-roten Orchideen längs der Felskante der Burgfluh. Nach einer kurzen Pause ging es abwechslungsreich durch Wälder und Wiesen entlang der Kantonsgrenze der Kantone Aargau und Solothurn an der Salhöhe vorbei. Nach dem Picknick nahmen wir den Kretenweg, durch den frischen Frühlingswald, über die Eggholde unter die Füsse. Nach einem kurzen Abstieg erreichten wir bald die Passhöhe des Benkerjochs, das Ziel unserer Wanderung. Etwas früher als geplant, und in guter Stimmung gelangten wir mit dem Bus zurück nach Frick. Einige Teilnehmende beendeten den Wandertag mit einem Umtrunk im Unterdorf von Frick.
Leitung: Susanne Suter
Assistenz: Gabriella Cabrera und Margrit Rohrbach
Stierenberg, 18.04.2026
Eine bunte Truppe von 31 Teilnehmenden machte sich von Grindel aus auf den Weg, steil hinauf Richtung Stierenberggrat. Das gemächliche Tempo, etwa ein Schritt pro Sekunde, erwies sich dabei als genau richtig. Mit eindrücklichen Ausblicken auf den Faltenjura ging es anschliessend hinunter zum Welschgätterli. Für Gesprächsstoff sorgte auch das Plakat des Zeichners Pitch Comment (siehe Foto), das im Auftrag von Jura Trois-Lacs Drei-Seen-Land entstanden ist. Es wurde bereits von den Behörden des Kantons Jura geprüft, mit dem Entscheid, es stehen zu lassen. Die Mittagspause genossen wir bei der Grillstelle «Deppen Platz», bevor einige der Unentwegten den Tag mit einem Abstecher nach Laufen ausklingen liessen. Ein ganz herzliches Dankeschön an Margrit Rohrbach für die fotografische und tatkräftige Unterstützung!
Leitung: Bruno Mantelli
Assistenz: Margrit Rohrbach
Natur und Handwerk: Von Langenbruck nach Mümliswil, 15.04.2026
Bei etwas trübem, aber doch trockenem Wetter starten wir in Langenbruck und wandern durch den frühlingshaften Wald zum Picknickplatz. Die wunderbare Aussicht zeigt uns das Dorf Langenbruck und dessen Umgebung. Danach nehmen wir den Weg nach Mümliswil unter die Füsse. Zuerst wieder durch den Wald. Vor Mümliswil öffnet sich die Landschaft, und wir erblicken das weite, grüne Tal. Kurz vor Mümliswil gönnen wir uns nochmals eine Pause, und ich informiere über das Museum HAARUNDKAMM, das wir am Ende der Wanderung besuchen werden. Zugleich endet hier die offizielle Wanderung, damit sich die Teilnehmenden im Museum frei entscheiden können: Kaffee im Bistro trinken, das Museum kennenlernen, einen Film über das Handwerk der Kammmacher anschauen … So können alle Teilnehmenden frei wählen, wie lange und in welchem Ausmass sie sich Zeit nehmen wollen. Besonders erwähnen möchte ich die Stimmung während der Wanderung: Alle Teilnehmenden sind motiviert, fröhlich und an der Kommunikation untereinander interessiert. Auch wird es geschätzt, zu wandern und am Schluss der Wanderung das Museum besuchen zu können.
Leitung: Kathrin de Vries
Assistenz: Margrit Rohrbach
Frühlingszauber bei Les Prés-d'Orvin, 14.04.2026
Alle Wanderinnen und Wanderer, die sich trotz der eher pessimistischen Wetterprognose zur Teilnahme entschieden hatten, wurden mit einem rundum gelungenen Tag belohnt. Das Wetter zeigte sich deutlich freundlicher als erwartet: Es blieb durchgehend trocken, und die Bise wehte nur moderat, sodass die Bedingungen für die Wanderung angenehm waren. Ganz im Sinne des Wandertitels stand die Blütenpracht im Mittelpunkt der Tour. Bereits auf der Anfahrt fielen die ersten Osterglocken auf, die uns später auf der gesamten Route immer wieder begleiteten. Ergänzt wurde das Frühlingsbild durch zahlreiche Schlüsselblumen und Veilchen. Auf dem Kamm sorgten zudem blühende Krokusse für farbige Akzente in der noch leicht kühlen Landschaft. Die Mittagspause fiel bewusst kurz aus und wurde bei der Cabane du Jura eingelegt. Dafür blieb im Anschluss in der Métairie de Prêles ausreichend Zeit, um die feinen Dessertspezialitäten in entspannter Atmosphäre zu geniessen und den Tag kulinarisch abzurunden.
Leitung: Ursula Gut
Assistenz: Cornelia Jäggli
Blueschtwanderig ins Eggenertal, 07.04.2026
Bei herrlichem Wetter und Temperaturen von knapp über 20 °C starteten wir unsere Wanderung auf dem Panoramaweg entlang des Waldrandes. Entlang der Strecke standen Kirsch-, Zwetschgen- und Birnbäume in voller Blüte. Beim Horbe-Brünnle legten wir eine erste Trinkpause ein. Anschliessend führte ein kurzer Anstieg zum grossen Rastplatz Stelli, wo wir unser Picknick einnahmen. Danach setzten wir die Wanderung durch blühende Obstplantagen fort und stiegen ins Dorf hinunter. Um 15:20 Uhr erreichten wir das Gasthaus Hirschen, wo uns der Wirt bereits zu Kaffee und Torten im Garten erwartete, obwohl die reguläre Öffnungszeit erst um 17:00 Uhr beginnt. Um 16:20 Uhr verliessen wir das Gasthaus rechtzeitig, um den Bus nach Kandern zu erreichen. Die Wanderung verlief sehr angenehm, und alle Teilnehmenden zeigten sich zufrieden und glücklich.
Leitung: Cornelia Jäggli
Assistenz: Ursula Gut
Über den Pfannenstiel, 06.04.2026
Bei frühlingshaftem Wetter traf sich eine gut gelaunte Gruppe am Bahnhof Erlenbach. Gemeinsam stiegen wir durch das Erlenbacher Tobel hinauf und wanderten über Felder und durch Wälder bis zu einem kleinen See, wo wir unsere Mittagspause einlegten.
Auf angenehmen Waldwegen erreichten wir die Hochwacht am Pfannenstiel. Dort gönnten wir uns eine längere Pause, um das herrliche Panorama – sei es vom Rastplatz oder vom Turm aus – in Ruhe zu geniessen.
Anschliessend folgten wir dem Meilener Tobel zurück zur Bahnstation. Beide Tobel zeigten sich von ihrer schönsten Seite: Nach den Schneefällen der vorherigen Tage führten die Bäche viel Wasser, und die Wasserfälle rauschten eindrucksvoll. Zudem entdeckten wir bereits die ersten Frühlingsblumen im Wald.
Leitung: Ursula Gut
Assistenz: Margrit Rohrbach