Wandervorschläge • Wanderwege beider Basel

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Historische Perlen im Basler Jura Nr. 1948
Frenkendorf-Füllinsdorf • BL

Historische Perlen im Basler Jura

Die Stadt Basel liegt nicht weit entfernt von Frenkendorf, dem Start und Ziel dieser Rundwanderung. So ist es nicht verwunderlich, dass die Gegend dicht mit Wohnsiedlungen bebaut ist. Gleich nach Frenkendorf steigt der Weg dem südlich vom Dorf gelegenen Hügel entlang hinauf. Vor allem nach Norden, in Richtung Deutschland, ist die Aussicht über den Rhein hinweg fantastisch. Nach dem ersten Anstieg führt ein flacher Weg am Waldrand entlang zum historischen Gebäude von Bad Schauenburg, wo sich im Mittelalter ein Kloster befand. Dank des Thermalwassers entstand dort ein Kurort und ein Hotel, das zwischen 1900 und dem Zweiten Weltkrieg seine Blütezeit erlebte. Da die Bäder jetzt geschlossen sind, kann die heilende Kraft des Wassers nicht mehr genossen werden. Wanderende können hier jedoch eine Pause einlegen und sich im Hotel stärken, bevor sie sich wieder auf den Weg machen. Dieser führt zuerst teilweise durch den Wald. Nach einem letzten Aufstieg erreicht man einen unbewaldeten Hügel, auf dem die Ruinen von Neu Schauenburg thronen. Die Überreste aus dem 13. Jahrhundert wurden durch das Erdbeben in Basel 1356 stark beschädigt. Die Ruinen befinden sich heute in Privatbesitz und wurden kürzlich saniert. Die Wanderung führt weiter durch die für den Basler Jura typische Hügellandschaft. Vereinzelte Waldschneisen erlauben einen Blick auf die nahe gelegenen städtischen Gebiete im Norden. Ein im Herbst und Winter gut besonnter und dadurch beliebter Weg am Waldrand bringt die Wandernden zurück nach Frenkendorf. Es bietet sich eine letzte Gelegenheit, noch einmal die Häuser mit landwirtschaftlicher Vergangenheit dieses mittlerweile sehr grossen Dorfes zu bewundern.
St. Chrischona, der Basler Hausberg Nr. 1666
Riehen, Dorf — Riehen, Friedhof am Hörnli • BS

St. Chrischona, der Basler Hausberg

Der Kanton Basel-Stadt hat drei Gemeinden. Die Stadtgemeinde Basel und die beiden Landgemeinden Bettingen und Riehen. Letztere ist Ausgangspunkt dieser Wanderung. Dort befindet sich die Fondation Beyeler, wo man Meisterwerke der klassischen Moderne und der Gegenwart bestaunen kann und die immer einen Besuch wert ist. Durch noble Villen, wo Frösche in Teichen quaken, geht es zum Wenkenpark, einer englischen Anlage mit barocken Gebäuden und Gärten. Im Osten lockt das Cafe-Bistro in der Reithalle, im Westen ein erster Blick auf Basel. Auf dem Basler Hausberg angekommen bestaunt man die Kirche St. Chrischona. Der ehemalige Wallfahrtsort bietet einen weiten Ausblick ins Baselbiet. Der deutschen Grenze entlang geht es abwärts zum Hornfelsen, der auf deutschem Boden liegt. Hier erhält man einen grossartigen Blick auf Basel, samt Rheinhafen und Kraftwerk Birsfelden. Ein kurzer, steiler Abstieg führt zum Friedhof am Hörnli. Bevor es mit dem Bus nach Hause geht, lohnt sich ein Abstecher dorthin. Denn er lockt mit Skulpturausstellungen, mit denen die wunderschöne Parkanlage enttabuisiert werden soll: Sie soll nicht nur ein Ort für die Verstorbenen und ihren Hinterbliebenen sein, sondern auch ein öffentlicher (Kultur-)Raum.
Der erste Weltkrieg am Hauenstein Nr. 1530
Langenbruck — Waldenburg • BL

Der erste Weltkrieg am Hauenstein

Die Juraketten um den Hauenstein sind im Frühling eine Idylle. Dass in diesem grünen Paradies einst ein Krieg hätte geführt werden können, kann man sich kaum vorstellen. Doch genau hier wurde während des Ersten Weltkriegs aus Angst vor einem Angriff aus Frankreich oder Deutschland ein gigantisches militärisches Bollwerk erbaut mit Bunkern, Mannschaftsunterständen, Reservoirs und Telefonzentralen. Die meisten militärischen Anlagen sind noch gut erhalten und erinnern an diese dramatische Zeit. Einige davon liegen am Wanderweg, wieder andere entdeckt man nicht auf Anhieb, denn sie liegen neben dem offiziellen Wanderweg, wenn meist auch nur wenige Meter. Zur Lokalisierung der Anlagen hilft die Karte im Online-Wandervorschlag auf www.wandern.ch. Zu den Anlagen am Hauenstein gelangt man von Langenbruck aus. Der Weg steigt stetig und gemächlich Richtung Osten zum Spaleneggli an, wo er in den Wald eintaucht. An den Felsen ob Gwidem findet man mit Geschützstellungen und einem Beobachtungsposten erste Zeugen des Ersten Weltkriegs. Weitere Anlagen gibt es auf der Gwidemhöchi, vor allem aber rund um die Belchenflue mit der in den Fels gesprengten Südstrasse, einem Wasserreservoir und der Belchenflue selbst, die als Beobachtungsposten diente und dazu auf ihre heutige Form zurechtgesprengt wurde. Am Chilchzimmersattel sowie rund um das Spitzenflüeli und die Lauchflue gibt es zahlreiche weitere Bauten, die man entdecken kann. Von der Lauchfluh führt der Weg über den Grat Rehag anspruchsvoll hinunter zur Ruine Waldenburg. Sie ist der letzte Höhepunkt und bietet einen beeindruckenden Blick auf Waldenburg, das Ziel der Wanderung.
Unterwegs im Land der Seidenbänder Nr. 1529
Sommerau — Rothenfluh • BL

Unterwegs im Land der Seidenbänder

Auf dieser Wanderung wandelt man auf den Spuren der Posamenterei, die einst die Region prägte. Die hiesige Bevölkerung lebte lange Zeit von der Seidenbandweberei, fast in jedem Haus stand damals ein Webstuhl. In den besten Zeiten arbeiteten etwa 10 000 Heimarbeiterinnen und Heimarbeiter an den Webstühlen, um die Schönen und Reichen dieser Welt mit edlen Seidenbändern auszurüsten. Tempi passati: Heute findet man die Bänder im Mai aber noch an den zahlreichen Maitannen, die als Symbol der Fruchtbarkeit an den Dorfbrunnen errichtet werden. Die Wanderung startet in Sommerau. Wer das Stück Asphalt am Anfang meiden will, läuft zuerst kurz dem Bahntrassee Richtung Giessen und Rünenberg entlang. Durch Wald und Feld geht es in das Tälchen hinein und in den Stierengraben, wo der Giessenfall einen eindrücklichen Einblick in den Tafeljura bietet: Er fällt über eine Halbarena aus geschichtetem Fels herunter. Danach geht es Richtung Rünenberg, durchs Dorf und weiter über Felder mit Kirschbäumen. Ein Abstieg führt ins Eital, in dessen Nordseite ein Höhlensystem verläuft. In die Bruderhöhle kann beim Aufstieg einige Meter eingedrungen werden. Es lohnt sich, dafür eine Taschenlampe mitzunehmen. Bald ist Wenslingen erreicht. Während man die Felder und Weiden Richtung Oltingen durchquert, taucht man im Frühling in ein Meer von blühenden Kirschbäumen ein. Fürs Mittagspicknick empfiehlt sich der hübsche Oltinger Pfarrgarten. Dann führt die Wanderung entlang des Ergolzbaches zu einem weiteren Wasserfall, zu den Talweihern und schliesslich nach Rothenfluh.
Geologie rund um den Hirnichopf Nr. 1528
Nunningen, Oberkirch — Wasserfallen • SO

Geologie rund um den Hirnichopf

Im Kettenjura ist alles verkehrt: Aus einstigen Hügeln sind Täler geworden und aus Tälern Hügel. Reliefumkehr nennen die Geologen das Phänomen. Grund dafür ist die Erosion, die hohe Gebirgsketten weggetragen hat. Wie bei Nunningen, wie eine Schautafel bei der Ruine Gilgenberg erklärt. Man erreicht diese ab der Haltestelle «Nunningen, Oberkirch» quer über Matten wandernd. Von der Burgruine folgt man dem Weg unterhalb der westlichen Flanken der Geissflue bis zum Chrüzboden und weiter nach rechts zum Meltingerberg. Das nächste Stück Weg zum Hirnichopf folgt erst der Strasse. Man wandert zwischen Weiden, dann über eine Forststrasse und das letzte Stück bis zum Gipfel auf einem Weg im Wald. Nun geht es über den Zinglenberg, hart über der senkrechten Roti Flue bis zum Nunningenberg. Ab und zu tun sich Fenster im Wald auf, und man sieht den weiteren Verlauf dieser Wanderung bis zum Passwang. Mit geologischem Wissen kann man die Hügel und Täler zu Gebirgsketten verbinden. Die tief eingeschnittene Ulmethöchi wird dann zum Hügel und der Geitenberg zum Tal. Eben: Im Kettenjura ist alles andersrum! Vom Nunningenberg aus folgt man dem Weg rechts über Wiesen und später der Strasse zum Stierenberg. Er gewinnt nun etwas an Höhe, um über magere Weiden zur Ulmethöchi hinabzuführen und über fette Matten Richtung Geitenberg wieder anzusteigen. Kurz vor dem Hof Bürten zweigt der Weg im rechten Winkel nach rechts zum Schattberg hinauf ab. Durch eine Scharte im Fels gelangt man nach Vogelberg hinunter und weiter über Weiden zum Passwang hinauf. Im lichten Wald, der Felskante des Passwangs folgend, erreicht man die Hintere Wasserfallen und steigt zur Bergstation der Gondelbahn Wasserfallen ab.
Zum höchsten Punkt im Baselbiet Nr. 1271
Bergstation Wasserfallen • BL

Zum höchsten Punkt im Baselbiet

Zuhinterst im Oberbaselbiet überrascht Reigoldswil mit prächtigen Bauernhäusern. Es scheint, dass es diesem Dorf einmal sehr gut ergangen ist. In der Tat: Während mehr als zwei Jahrhunderten wurden hier Posamenten (Seidenbandweben) in Heimarbeit hergestellt, sie waren die Haupteinnahmequelle. Da die Bauern dem Papiergeld der Basel-Städter nicht trauten, liessen sie sich mit Fünflibern auszahlen. Deshalb heisst dieses Tal im Volksmund noch heute Fünflibertal. Ein kurzer Fussmarsch durch das Oberbiel, und schon geht es mit der Gondelbahn hoch zur Bergstation Wasserfallen. Den attraktiven Waldseilpark lässt man vorerst links liegen, denn die Wanderung wird hier enden. An Naturschutzgebieten vorbei geht es über die Waldweid zum höchsten Punkt des Kantons Basel-Landschaft, der Hinderi Egg. Das immer wieder fälschlicherweise als höchste Erhebung genannte Chellenchöpfli ist erstens zehn Meter weniger hoch, und zweitens muss der Kanton Baselland den Gipfel mit dem Kanton Solothurn teilen. Dennoch: Der Weitblick ins Mitteland und zum Alpenkamm ist vom Chellenchöpfli aus besser. Über Pferdeweiden geht es hinunter zur Rochus-Kapelle, die nach einem Schutzheiligen der Pestkranken benannt ist. Von dort an verläuft die Wanderung zuerst auf einem mit Buchenblättern bedeckten Weg, der so weich ist, dass man den nächsten Kilometer am liebsten barfuss gehen möchte. Bald durchbrechen blanke Kalksteinbrocken den Kammweg, der hoch zum Vogelberg führt. Hier schweift man nochmals in die Ferne, bevor es an der Nordflanke des Passwangs hinuntergeht. Durch die Kalkrippe des Schattbergs, einen aus dem Felsen herausgeschlagenen Durchgang, geht es nochmals über Pferdeweiden hinunter zur Bergstation Wasserfallen. Dort empfängt das Restaurant Heidi-Stübli Wandernde mit einem reichlich bestückten Wanderplättli mit regionalem Käse und Trockenfleisch oder mit dem sehr beliebten Schnitzelbrot.
Schöne Aussichten ins Baselbiet Nr. 0923
Arlesheim — Frenkendorf • BL

Schöne Aussichten ins Baselbiet

Ein paar Gehminuten östlich vom alten Dorfkern Arlesheims vereinigen sich fünf Tälchen des Gempenmassivs. Dort befindet sich einer der bedeutendsten englischen Landschaftsgärten der Schweiz, die Arlesheimer Ermitage. Im Gegensatz zur strengen geometrischen Architektur französischer Barockgärten sollen sich die Prinzipien der natürlichen Landschaft in den englischen Landschaftsgärten widerspiegeln und den Besuchern ein abwechslungsreiches begehbares Landschaftsgemälde bieten: Natürliche Grotten, attraktive Aussichtspunkte, das Schloss Birseck und der vielgestaltige Naturraum mit den idyllisch gelegenen Weihern am Fuss des Burghügels bieten ein romantisches Naturerlebnis der Stille und Besinnung. Trotzdem darf man die Zeit nicht ganz vergessen, denn es locken noch weitere Höhepunkte auf der Wanderung nach Frenkendorf. Entlang der Weiher führt der Weg über den Finsteren Boden zur Schartenflue hoch. Sie, und noch besser der Gempenturm, bietet einen fantastischen Blick auf die Oberrheinische Tiefebene, eingebettet in die Vogesen und den Schwarzwald, und Basel mitsamt seiner französischen und deutschen Agglomeration. In die genau entgegengesetzte Richtung bietet die Schauenburgflue – das nächste Wanderziel – einen tollen Blick ins obere Baselbiet. Dazwischen bieten das Bergrestaurant Gempen und das Restaurant Schönmatt vielfältige Verpflegungsmöglichkeiten. Von der Schauenburgflue führt der Weg weiter an der Ruine Neu Schauenburg vorbei zum Bienenberg, leider auch auf einem Asphaltweg. Doch der Blick ins Röserental und auf den Hügel des Bienenbergs entschädigt. Denn das Restaurant Bienenberg bietet den letzten Moment in der Natur, um das Erlebte Revue passieren zu lassen, ganz nach seinem Motto «Chillen mit den Grillen», bevor es zum Abstieg in den alten Dorfkern von Frenkendorf und weiter zum Bahnhof geht.
Jura Rando - Montez aux Franches-Montagnes Nr. BLBS130
Combe Tabeillon

Jura Rando - Montez aux Franches-Montagnes

Ein traumhafter Tag erwartet uns in bester Gesellschaft mit unseren Freundinnen und Freunden von Jura Rando. Gemeinsam erkunden wir die abwechslungsreiche Landschaft der Freiberge. Wir starten in Combe-Tabeillon und steigen stetig bergauf. Der Weg führt zunächst nach Saulcy und weiter bis zum Etang des Beusses. Dort legen wir eine Pause ein und geniessen gemeinsam einen Apéro am Wasser. Gestärkt geht es über Lajoux nach La Fontaine, dem höchsten Punkt der Wanderung. Von dort beginnt der Abstieg in Richtung Haltestelle La Combe, wo wir die Rückfahrt antreten.
Dulliker Engelberg Nr. BLBS129
Kölliken

Dulliker Engelberg

Über sanfte Hügel und durch stille Wälder gelangen wir zum Dulliker Engelberg, der uns mit einem weiten Blick auf die Jurakette und ins Mittelland belohnt. Mit etwas Glück ist das Ankerstübli geöffnet – der ideale Ort, um nach dem Picknick einen Kaffee zu geniessen. Beim Känzeli legen wir eine Pause ein und lassen das eindrucksvolle Panorama vom Säntis bis zum Gantrisch auf uns wirken. Der Abstieg nach Aarburg führt uns schliesslich an der imposanten Festung vorbei.
Panoramawanderung und Naturperle Nr. BLBS128
Wachseldorn, Hof

Panoramawanderung und Naturperle

Diese herrliche Wanderung über den Höhenrücken zwischen dem Emmen- und dem Zulgtal führt gleich zu Beginn am geschützten Flach- und Hochmoor „Wachseldornmoos“ vorbei – einer echten Naturperle. Eine ansprechende Dokumentation informiert über den Torfabbau vergangener Zeiten. Das Panorama beeindruckt von der Schrattenfluh bis zum Hohgant, von den Berner Hochalpen bis zur Stockhornkette sowie über das Mittelland bis zum Jura. Die Schafegg bietet in der kühlen Waldluft ein angenehmes Unterwegssein.
Familienwanderung - Auf Römerwegen am Blauen Nr. BLBS127
Blauen

Familienwanderung - Auf Römerwegen am Blauen

Blauen und Nenzlingen liegen auf einer Sonnenterrasse am Blaueberg, umgeben von Magerwiesen und Kirschbäumen. Hier gibt es für Gross und Klein viel zu entdecken: Besonders aufregend sind die riesige Bank auf dem Blattenpass, die faszinierenden Felsformationen am Glögglifels und die historischen Gruben oberhalb von Grellingen. Schon die Römer nutzten die Pfade am Blattenpass und Glögglifels, später wurden sie im Mittelalter durch Karrengeleise gesichert. Zum Ausruhen und Stärken lädt die Weidhütte in Nenzlingen mit Grillplatz ein – der perfekte Ort für eine gemeinsame Mittagspause.
Mit dem Wanderbillet auf den Niesen Nr. BLBS126
Mülenen

Mit dem Wanderbillet auf den Niesen

Mit 11674 Stufen ist die Treppe entlang der Niesenbahn die längste der Welt. Zwar nicht über diese Stufen aber immer in der Nähe der Bahn überwinden wir die ersten 1000 Höhenmeter und steigen in der Mittelstation Schwandegg in die historische Standseilbahn. Auf dem Gipfel des 2362 Meter hohen, hoffentlich verschneiten, Niesen geniessen wir die herrliche Rundumsicht auf die Berner Alpen, den Thuner- und Brienzersee und weiter bis ins Mittelland.
Durch Schluchten und über Kreten Nr. BLBS125
Beinwil SO, Neuhüsli

Durch Schluchten und über Kreten

Die heutige Wanderung führt uns durch das abwechslungsreiche Passwanggebiet. Wir entdecken die wildromantische Lüssel-Schlucht, durchqueren das idyllische Bogenthal mit seinem versteckten Seelein und geniessen die Aussicht von der Ulmethöhe und dem Stierenberg – bei klarer Sicht sogar bis zum Schwarzwald und den Vogesen. Bunte Blumenwiesen und verborgene Kreten begleiten uns weiter auf dem Weg, ehe wir erneut in eine abenteuerliche Schlucht eintauchen.
Unterwegs im Rhonetal Nr. BLBS124
Unterems

Unterwegs im Rhonetal

Mit der Seilbahn fahren wir hinauf an den Nordhang des Rhonetals. Entlang der steilen Bergflanke wandern wir überwiegend durch Waldgebiete, vorbei an einer reichen Flora und mehreren Aussichtspunkten, die beeindruckende Blicke ins Tal eröffnen. Unser Ziel ist der Illgraben, ein markantes Erosionsgebiet, das eindrücklich zeigt, wie Wasser und Naturgewalten das Landschaftsbild formen und ständig verändern. Von hier führt der Weg durch den urtümlichen Pfynwald hinunter zum Bahnhof Leuk.
Bözingeberg und Tubenloch Nr. BLBS123
Romont BE • BE

Bözingeberg und Tubenloch

Diese traumhafte Wanderung begeistert mit herrlichen Ausblicken über das Drei-Seen-Land bis hin zu den schneebedeckten Alpen. Von Romont aus führt der Weg über idyllische Juraweiden mit wilder Vegetation hinauf zum Bözingeberg – ein Aussichtspunkt, der zum Verweilen einlädt. Der Abstieg verläuft durch den stillen Vorbergwald und den Bieler Tierpark, wo uns einheimische Tiere begegnen. Als krönender Abschluss wartet ein echtes Naturwunder: die mystische Tubelochschlucht – wild, magisch und atemberaubend.
Entlebuch Nr. BLBS122
Finsterwald LU, Schwändeli

Entlebuch

Die UNESCO Biosphäre Entlebuch ist eine international anerkannte Modellregion für nachhaltige Entwicklung – inspiriert von den 17 UNO-Zielen. Die landschaftlich reizvolle Wanderung führt über malerische Moorpfade, durch blühende Wiesen und schattige Wälder. Nach einem kurzen, steilen Abstieg zur Grossen Entle mit ihrem attraktiven Wasserkanal erreicht man das Dorf Entlebuch. Anschliessend begleitet der Weg entlang der Kleinen Emme (Emmenuferweg) eine idyllische Flusslandschaft mit naturnahen Auengebieten und weiten Kiesbänken.
Gisliflue Nr. BLBS121
Oberflachs

Gisliflue

At the beginning of our hike we encounter a pretty castle and a number of ruins of ancient castles. They all indicate the importance of the area in medieval times. Having reached the Veltheimerberg, we have a perfect view of the Mittelland. The Gisliflue is said to be the most beautiful viewpoint of the canton Aargau!
Sissach - Tecknau Nr. BLBS120
Sissach • BL

Sissach - Tecknau

Diese Wanderung führt durch eine kulturhistorisch bedeutende Region, in der bereits in der Steinzeit Menschen lebten. Später nutzten sogar die Römer das Gebiet als wichtigen Verkehrsweg. Vom Bahnhof Sissach aus geht es auf gut begehbaren Wegen oberhalb der Dörfer Zunzgen und Tenniken entlang. Über Wittinsburg und das historisch geprägte Rümlingen gelangt man nach Rünenberg. Ziel der Wanderung ist das idyllisch gelegene Tecknau, eingebettet zwischen Wäldern und Wiesen.
Zum Jagdschloss Raymontpierre Nr. BLBS119
Rebeuvelier

Zum Jagdschloss Raymontpierre

Eingebettet in 650 Hektaren unberührte Natur liegt das historische Jagdschloss Raymontpierre am Fusse des Mont Raimeux – einst Rückzugsort adeliger Jagdgesellschaften. Der umliegende Forst diente als exklusives Jagdrevier. Heute lädt die Umgebung zu einer eindrucksvollen Rundwanderung durch die Schönheit des Juras ein. Raymontpierre ist mehr als ein Schloss. Es ist ein Ort der Stille, der Geschichten erzählt – von Adel und Jagd, von Wandel und Erhaltung, von Sehnsucht nach Natur.
Emmentaler Sandmonumente Nr. BLBS118
Krauchthal

Emmentaler Sandmonumente

Die Wanderung führt über einen markanten Felsrücken auf einem schmalen, bewaldeten Gratweg. Entlang steil abfallender Felswände und eindrucksvoller Sandsteinformationen gelangen wir zu den Fluehüsli aus dem 16. Jahrhundert – zwei in den Fels gebaute Häuschen, die bis heute bewohnt sind. Weiter geht’s zum 153 Meter hohen Bantigerturm, von dem sich ein beeindruckender Ausblick auf Bern und die Alpen eröffnet. Ein kurzer Abstecher zur Geristeinruine rundet die Tour ab, bevor wir unser Ziel Bolligen erreichen.
Burgflue Nr. BLBS117
Wölflinswil

Burgflue

Die Wanderung vom Fricktal über blühende Wiesen und durch ausgedehnte Wälder hinauf zum Höhenrücken des Jura besticht durch ihre botanische Vielfalt und wechselnden Ausblicken. Nach einem stetigen Anstieg wird man von der Burgflue mit schöner Aussicht über das obere Fricktal bis zum Schwarzwald und über das Oberbaselbiet zur Jurakette belohnt. Das sanfte Frühlingsgrün des Waldes, der Vogelgesang und der bunte Blumenteppich der Frühlingsblüher erfreuen das Wanderherz. Im stetigen Auf und Ab über den Gratweg der Eggholde geniesst man die Aussichten über das Mittelland bis zur Alpenkette.
Stierenberg Nr. BLBS116
Grindel, Oberdorf

Stierenberg

Die Wanderung führt von Grindel über den Stierenberg zum Welschgätterli, einem historischen Passübergang zwischen Montsevelier und Erschwil. Schon im Mittelalter diente der Pass als Verbindungsweg für Handel und Kommunikation zwischen den damaligen Herrschaftsgebieten. Der Name „Welschgätterli“ verweist auf die sprachliche und kulturelle Vielfalt der Region an der Sprachgrenze.
Natur und Handwerk: Von Langenbruck nach Mümliswil Nr. BLBS115
Langenbruck, Passhöhe

Natur und Handwerk: Von Langenbruck nach Mümliswil

Der Weg von Langenbruck nach Mümliswil bietet eine reizvolle Kombination aus Naturerlebnis und Industriegeschichte. In Mümliswil, wo einst eine der bedeutendsten Kammfabriken der Schweiz stand, erwartet uns heute ein lebendiges Museum, das die Geschichte der Kammproduktion anschaulich vermittelt. Das Museum liegt direkt an der Postautolinie (Haltestelle vor dem Eingang), so dass Besuchsdauer und Rückreise individuell gestaltet werden können.
Frühlingszauber bei Les Prés-d'Orvin Nr. BLBS114
Les Prés-d'Orvin, Bellevue

Frühlingszauber bei Les Prés-d'Orvin

Die Route startet in Les Prés-d’Orvin Bellevue und führt zunächst stetig bergauf zur Métairie d’Evilard. Von dort geht es weiter zur Cabane du Jura – ein herrlicher Aussichtspunkt, der sich perfekt für eine erste Rast eignet. Anschliessend verläuft der Weg sanft bergab zur Métairie de Prêles. Danach führt die Strecke gemütlich über blühende Weiden und durch lichten Wald zurück nach Les Prés-d’Orvin. Im Frühling verwandeln leuchtend gelbe Osterglocken die Landschaft in ein zauberhaftes Farbenspiel – ein besonderes Highlight für Naturliebhaber.