Wandervorschläge • Wanderwege beider Basel
Nr. 1948
Frenkendorf-Füllinsdorf
• BL
Historische Perlen im Basler Jura
Die Stadt Basel liegt nicht weit entfernt von Frenkendorf, dem Start und Ziel dieser Rundwanderung. So ist es nicht verwunderlich, dass die Gegend dicht mit Wohnsiedlungen bebaut ist. Gleich nach Frenkendorf steigt der Weg dem südlich vom Dorf gelegenen Hügel entlang hinauf. Vor allem nach Norden, in Richtung Deutschland, ist die Aussicht über den Rhein hinweg fantastisch. Nach dem ersten Anstieg führt ein flacher Weg am Waldrand entlang zum historischen Gebäude von Bad Schauenburg, wo sich im Mittelalter ein Kloster befand. Dank des Thermalwassers entstand dort ein Kurort und ein Hotel, das zwischen 1900 und dem Zweiten Weltkrieg seine Blütezeit erlebte. Da die Bäder jetzt geschlossen sind, kann die heilende Kraft des Wassers nicht mehr genossen werden. Wanderende können hier jedoch eine Pause einlegen und sich im Hotel stärken, bevor sie sich wieder auf den Weg machen.
Dieser führt zuerst teilweise durch den Wald. Nach einem letzten Aufstieg erreicht man einen unbewaldeten Hügel, auf dem die Ruinen von Neu Schauenburg thronen. Die Überreste aus dem 13. Jahrhundert wurden durch das Erdbeben in Basel 1356 stark beschädigt. Die Ruinen befinden sich heute in Privatbesitz und wurden kürzlich saniert.
Die Wanderung führt weiter durch die für den Basler Jura typische Hügellandschaft. Vereinzelte Waldschneisen erlauben einen Blick auf die nahe gelegenen städtischen Gebiete im Norden. Ein im Herbst und Winter gut besonnter und dadurch beliebter Weg am Waldrand bringt die Wandernden zurück nach Frenkendorf. Es bietet sich eine letzte Gelegenheit, noch einmal die Häuser mit landwirtschaftlicher Vergangenheit dieses mittlerweile sehr grossen Dorfes zu bewundern.
Nr. 1666
Riehen, Dorf
— Riehen, Friedhof am Hörnli
• BS
St. Chrischona, der Basler Hausberg
Der Kanton Basel-Stadt hat drei Gemeinden. Die Stadtgemeinde Basel und die beiden Landgemeinden Bettingen und Riehen. Letztere ist Ausgangspunkt dieser Wanderung. Dort befindet sich die Fondation Beyeler, wo man Meisterwerke der klassischen Moderne und der Gegenwart bestaunen kann und die immer einen Besuch wert ist. Durch noble Villen, wo Frösche in Teichen quaken, geht es zum Wenkenpark, einer englischen Anlage mit barocken Gebäuden und Gärten. Im Osten lockt das Cafe-Bistro in der Reithalle, im Westen ein erster Blick auf Basel. Auf dem Basler Hausberg angekommen bestaunt man die Kirche St. Chrischona. Der ehemalige Wallfahrtsort bietet einen weiten Ausblick ins Baselbiet. Der deutschen Grenze entlang geht es abwärts zum Hornfelsen, der auf deutschem Boden liegt. Hier erhält man einen grossartigen Blick auf Basel, samt Rheinhafen und Kraftwerk Birsfelden. Ein kurzer, steiler Abstieg führt zum Friedhof am Hörnli. Bevor es mit dem Bus nach Hause geht, lohnt sich ein Abstecher dorthin. Denn er lockt mit Skulpturausstellungen, mit denen die wunderschöne Parkanlage enttabuisiert werden soll: Sie soll nicht nur ein Ort für die Verstorbenen und ihren Hinterbliebenen sein, sondern auch ein öffentlicher (Kultur-)Raum.
Nr. 1530
Langenbruck
— Waldenburg
• BL
Der erste Weltkrieg am Hauenstein
Die Juraketten um den Hauenstein sind im Frühling eine Idylle. Dass in diesem grünen Paradies einst ein Krieg hätte geführt werden können, kann man sich kaum vorstellen. Doch genau hier wurde während des Ersten Weltkriegs aus Angst vor einem Angriff aus Frankreich oder Deutschland ein gigantisches militärisches Bollwerk erbaut mit Bunkern, Mannschaftsunterständen, Reservoirs und Telefonzentralen. Die meisten militärischen Anlagen sind noch gut erhalten und erinnern an diese dramatische Zeit. Einige davon liegen am Wanderweg, wieder andere entdeckt man nicht auf Anhieb, denn sie liegen neben dem offiziellen Wanderweg, wenn meist auch nur wenige Meter. Zur Lokalisierung der Anlagen hilft die Karte im Online-Wandervorschlag auf www.wandern.ch. Zu den Anlagen am Hauenstein gelangt man von Langenbruck aus. Der Weg steigt stetig und gemächlich Richtung Osten zum Spaleneggli an, wo er in den Wald eintaucht. An den Felsen ob Gwidem findet man mit Geschützstellungen und einem Beobachtungsposten erste Zeugen des Ersten Weltkriegs. Weitere Anlagen gibt es auf der Gwidemhöchi, vor allem aber rund um die Belchenflue mit der in den Fels gesprengten Südstrasse, einem Wasserreservoir und der Belchenflue selbst, die als Beobachtungsposten diente und dazu auf ihre heutige Form zurechtgesprengt wurde. Am Chilchzimmersattel sowie rund um das Spitzenflüeli und die Lauchflue gibt es zahlreiche weitere Bauten, die man entdecken kann. Von der Lauchfluh führt der Weg über den Grat Rehag anspruchsvoll hinunter zur Ruine Waldenburg. Sie ist der letzte Höhepunkt und bietet einen beeindruckenden Blick auf Waldenburg, das Ziel der Wanderung.
Nr. 1529
Sommerau
— Rothenfluh
• BL
Unterwegs im Land der Seidenbänder
Auf dieser Wanderung wandelt man auf den Spuren der Posamenterei, die einst die Region prägte. Die hiesige Bevölkerung lebte lange Zeit von der Seidenbandweberei, fast in jedem Haus stand damals ein Webstuhl. In den besten Zeiten arbeiteten etwa 10 000 Heimarbeiterinnen und Heimarbeiter an den Webstühlen, um die Schönen und Reichen dieser Welt mit edlen Seidenbändern auszurüsten. Tempi passati: Heute findet man die Bänder im Mai aber noch an den zahlreichen Maitannen, die als Symbol der Fruchtbarkeit an den Dorfbrunnen errichtet werden. Die Wanderung startet in Sommerau. Wer das Stück Asphalt am Anfang meiden will, läuft zuerst kurz dem Bahntrassee Richtung Giessen und Rünenberg entlang. Durch Wald und Feld geht es in das Tälchen hinein und in den Stierengraben, wo der Giessenfall einen eindrücklichen Einblick in den Tafeljura bietet: Er fällt über eine Halbarena aus geschichtetem Fels herunter. Danach geht es Richtung Rünenberg, durchs Dorf und weiter über Felder mit Kirschbäumen. Ein Abstieg führt ins Eital, in dessen Nordseite ein Höhlensystem verläuft. In die Bruderhöhle kann beim Aufstieg einige Meter eingedrungen werden. Es lohnt sich, dafür eine Taschenlampe mitzunehmen. Bald ist Wenslingen erreicht. Während man die Felder und Weiden Richtung Oltingen durchquert, taucht man im Frühling in ein Meer von blühenden Kirschbäumen ein. Fürs Mittagspicknick empfiehlt sich der hübsche Oltinger Pfarrgarten. Dann führt die Wanderung entlang des Ergolzbaches zu einem weiteren Wasserfall, zu den Talweihern und schliesslich nach Rothenfluh.
Nr. 1528
Nunningen, Oberkirch
— Wasserfallen
• SO
Geologie rund um den Hirnichopf
Im Kettenjura ist alles verkehrt: Aus einstigen Hügeln sind Täler geworden und aus Tälern Hügel. Reliefumkehr nennen die Geologen das Phänomen. Grund dafür ist die Erosion, die hohe Gebirgsketten weggetragen hat. Wie bei Nunningen, wie eine Schautafel bei der Ruine Gilgenberg erklärt. Man erreicht diese ab der Haltestelle «Nunningen, Oberkirch» quer über Matten wandernd. Von der Burgruine folgt man dem Weg unterhalb der westlichen Flanken der Geissflue bis zum Chrüzboden und weiter nach rechts zum Meltingerberg. Das nächste Stück Weg zum Hirnichopf folgt erst der Strasse. Man wandert zwischen Weiden, dann über eine Forststrasse und das letzte Stück bis zum Gipfel auf einem Weg im Wald. Nun geht es über den Zinglenberg, hart über der senkrechten Roti Flue bis zum Nunningenberg. Ab und zu tun sich Fenster im Wald auf, und man sieht den weiteren Verlauf dieser Wanderung bis zum Passwang. Mit geologischem Wissen kann man die Hügel und Täler zu Gebirgsketten verbinden. Die tief eingeschnittene Ulmethöchi wird dann zum Hügel und der Geitenberg zum Tal. Eben: Im Kettenjura ist alles andersrum! Vom Nunningenberg aus folgt man dem Weg rechts über Wiesen und später der Strasse zum Stierenberg. Er gewinnt nun etwas an Höhe, um über magere Weiden zur Ulmethöchi hinabzuführen und über fette Matten Richtung Geitenberg wieder anzusteigen. Kurz vor dem Hof Bürten zweigt der Weg im rechten Winkel nach rechts zum Schattberg hinauf ab. Durch eine Scharte im Fels gelangt man nach Vogelberg hinunter und weiter über Weiden zum Passwang hinauf. Im lichten Wald, der Felskante des Passwangs folgend, erreicht man die Hintere Wasserfallen und steigt zur Bergstation der Gondelbahn Wasserfallen ab.
Nr. 1271
Bergstation Wasserfallen
• BL
Zum höchsten Punkt im Baselbiet
Zuhinterst im Oberbaselbiet überrascht Reigoldswil mit prächtigen Bauernhäusern. Es scheint, dass es diesem Dorf einmal sehr gut ergangen ist. In der Tat: Während mehr als zwei Jahrhunderten wurden hier Posamenten (Seidenbandweben) in Heimarbeit hergestellt, sie waren die Haupteinnahmequelle. Da die Bauern dem Papiergeld der Basel-Städter nicht trauten, liessen sie sich mit Fünflibern auszahlen. Deshalb heisst dieses Tal im Volksmund noch heute Fünflibertal. Ein kurzer Fussmarsch durch das Oberbiel, und schon geht es mit der Gondelbahn hoch zur Bergstation Wasserfallen. Den attraktiven Waldseilpark lässt man vorerst links liegen, denn die Wanderung wird hier enden. An Naturschutzgebieten vorbei geht es über die Waldweid zum höchsten Punkt des Kantons Basel-Landschaft, der Hinderi Egg. Das immer wieder fälschlicherweise als höchste Erhebung genannte Chellenchöpfli ist erstens zehn Meter weniger hoch, und zweitens muss der Kanton Baselland den Gipfel mit dem Kanton Solothurn teilen. Dennoch: Der Weitblick ins Mitteland und zum Alpenkamm ist vom Chellenchöpfli aus besser. Über Pferdeweiden geht es hinunter zur Rochus-Kapelle, die nach einem Schutzheiligen der Pestkranken benannt ist. Von dort an verläuft die Wanderung zuerst auf einem mit Buchenblättern bedeckten Weg, der so weich ist, dass man den nächsten Kilometer am liebsten barfuss gehen möchte. Bald durchbrechen blanke Kalksteinbrocken den Kammweg, der hoch zum Vogelberg führt. Hier schweift man nochmals in die Ferne, bevor es an der Nordflanke des Passwangs hinuntergeht. Durch die Kalkrippe des Schattbergs, einen aus dem Felsen herausgeschlagenen Durchgang, geht es nochmals über Pferdeweiden hinunter zur Bergstation Wasserfallen. Dort empfängt das Restaurant Heidi-Stübli Wandernde mit einem reichlich bestückten Wanderplättli mit regionalem Käse und Trockenfleisch oder mit dem sehr beliebten Schnitzelbrot.
Nr. 0923
Arlesheim
— Frenkendorf
• BL
Schöne Aussichten ins Baselbiet
Ein paar Gehminuten östlich vom alten Dorfkern Arlesheims vereinigen sich fünf Tälchen des Gempenmassivs. Dort befindet sich einer der bedeutendsten englischen Landschaftsgärten der Schweiz, die Arlesheimer Ermitage. Im Gegensatz zur strengen geometrischen Architektur französischer Barockgärten sollen sich die Prinzipien der natürlichen Landschaft in den englischen Landschaftsgärten widerspiegeln und den Besuchern ein abwechslungsreiches begehbares Landschaftsgemälde bieten: Natürliche Grotten, attraktive Aussichtspunkte, das Schloss Birseck und der vielgestaltige Naturraum mit den idyllisch gelegenen Weihern am Fuss des Burghügels bieten ein romantisches Naturerlebnis der Stille und Besinnung. Trotzdem darf man die Zeit nicht ganz vergessen, denn es locken noch weitere Höhepunkte auf der Wanderung nach Frenkendorf. Entlang der Weiher führt der Weg über den Finsteren Boden zur Schartenflue hoch. Sie, und noch besser der Gempenturm, bietet einen fantastischen Blick auf die Oberrheinische Tiefebene, eingebettet in die Vogesen und den Schwarzwald, und Basel mitsamt seiner französischen und deutschen Agglomeration. In die genau entgegengesetzte Richtung bietet die Schauenburgflue – das nächste Wanderziel – einen tollen Blick ins obere Baselbiet. Dazwischen bieten das Bergrestaurant Gempen und das Restaurant Schönmatt vielfältige Verpflegungsmöglichkeiten. Von der Schauenburgflue führt der Weg weiter an der Ruine Neu Schauenburg vorbei zum Bienenberg, leider auch auf einem Asphaltweg. Doch der Blick ins Röserental und auf den Hügel des Bienenbergs entschädigt. Denn das Restaurant Bienenberg bietet den letzten Moment in der Natur, um das Erlebte Revue passieren zu lassen, ganz nach seinem Motto «Chillen mit den Grillen», bevor es zum Abstieg in den alten Dorfkern von Frenkendorf und weiter zum Bahnhof geht.
Nr. BLBS110
Liestal
— Arlesheim
• BL
Blueschtwanderung Liestal - Stollenhäuser - Arlesheim
Es gibt verschiedene sehr schöne Wege von Liestal nach Arlesheim. Auf dieser Route begegnen wir möglichst vielen wunderschönen Obstbäumen, die rund um Nuglar und die Stollenhäuser anzutreffen sind. Selbstverständlich darf eine Pause im Restaurant Schönmatt nicht fehlen, genauso wenig wie der lauschige Weg durch die Eremitage.
Mit vielen wunderschönen Eindrücken erreichen wir die Tramstation Dorf in Arlesheim.
Nr. BLBS109
Anwil
— Bad Ramsach
• BL
Blueschtwanderung Anwil - Bad Ramsach
Die Wanderung von Anwil zum Bad Ramsach im Baselbieter Tafeljura bietet eine malerische Route durch Hügel und Wälder. Wir besuchen das Dorf Oltingen, mit seinem wunderschönen alten Dorfkern und vielen Zwetschgenhainen rund ums Dorf herum. Die Gegend zeichnet sich durch moderate Höhenunterschiede und schöne Ausblicke aus. Am Ende erreichen wir das Quellhotel Bad Ramsach, wo wir gerne eine gemütliche Pause einlegen.
Nr. BLBS108
Gelterkinden
— Gasthof Alpbad
• BL
Blueschtwanderung Gelterkinden - Restaurant Alpbad
Nach einem kurzen steilen Aufstieg, geniessen wir unterhalb der blühenden Kirschenanlage die Aussicht auf Gelterkinden und Böckten, bevor wir den flachen Weg in Richtung Böckten einschlagen. Nach dem Waldstück geht es Obstbäume streifend hinauf zum Hofgut Wisler mit einem wunderschönen Brunnen unter der alten Linde. Nach dem Wald erreichen wir Sissach in Mitten der blühenden Kirschen und wir bewegen uns auf schönen Wegen zum Restaurant Alpbad, wo wir hofeigene Produkte geniessen dürfen.
Villigen
• AG
Über den Geissberg
Der Aufstieg zur Ruine Besserstein, einst eine prähistorische
Wehranlage und frühzeitliche Hochwacht, wird mit Weitsicht
über das Aaretal, das Mitteland und bei günstigen Verhältnissen
bis zu den Alpen belohnt. Auf dem Weg über das
Plateau des Geissberges entdecken wir die ersten Frühjahrsboten
im Wald. Von der Aussichtsplattform des «Geissberg
Chameren» geniessen wir die Sicht über den Aargauer Tafeljura
bis zum Schwarzwald. Beinahe versteckt und umgeben
vom Waldrand, überrascht uns auf dem Laubberg eine kleine
Kapelle, welche die Wandernden zur Rast einlädt.
Alpnachstad, Bahnhof
• OW
Von Alpnachstad nach Stans
Die Landschaft dieser Tour wechselt zwischen sanft und wild
– mal lieblich, mal schroff. Grandiose Ausblicke auf See und
Berge begleiten den Weg. Zugleich bietet die Route spannende
Einblicke in die industrielle Vergangenheit der Region:
Bereits 1598 wurde am Fuss der Rotzschlucht das erste
Papier der Zentralschweiz hergestellt. Im 19. und 20. Jahrhundert
folgte der unterirdische Kalksteinabbau. Die dabei
entstandenen Stollen dienten später als Käselager und werden
heute für die Pilzzucht genutzt.
Nr. BLBS105
Littau
• LU
Über den Krienser Sonneberg
Die tief in den Fels eingeschnittene Ränggschlucht entstand,
als der Ränggbach vor Jahrhunderten zum Hochwasserschutz
umgeleitet wurde. Sie verbindet Littau mit dem Sonneberg,
der vis-à-vis des mächtigen Pilatus mit seiner Südlage
herrliche Ausblicke über das Luzerner Seebecken und die
umliegenden Alpen bietet. Zum Abschluss führt uns der Weg
hinunter zum Chateau Gütsch – einem Hotel im Stil der Belle
Époque – und über zahlreiche Treppen zu den historischen
Reuss-Brücken und direkt in die Altstadt von Luzern.
Sissach
• BL
Sissach - Tecknau
Aufgrund schlechter Wettervorhersage wurde die Wanderung abgesagt. Verschiebedatum: Mittwoch, 13. Mai 2026
Nr. BLBS103
Beuggen
Hohe Flum
The ”Dinkelberg” differentiates geologically from the Black
Forest in the North or the Jura in the South. Its rolling hills
reveal a number of interesting natural mysteries, such as
dolines and natural fountains. The Hohe Flum, the highest
upheaval of the Dinkelberg, boasts a panoramic view of the
mountains and valleys of the Black Forest, the Rhine Valley,
the Swiss Alps, the Vosges and the Swiss Jura.
Nr. BLBS102
Laufenburg
• AG
Laufenburger ACHT
Die grenzüberschreitende Wanderung entlang des Rheins
führt durch die beiden Städte Laufenburg (Schweiz und
Deutschland). Dank neu errichteter Stege und Hängebrücken
ist es möglich, beidseitig des Flusses auf einem sicheren und
gut ausgebauten Weg direkt dem Rheinufer zu folgen. Dabei
bietet sich ein eindrucksvoller Blick auf beide Altstadtteile
und der reizvollen Flusslandschaft.
Aesch BL, Bahnhof
• BL
Blattenpass
Die Ruine Pfeffingen beeindruckt durch ihre strategische
Lage und ihre Präsenz auf dem Burggrat. Über mehrere Jahre
wurde die Burg sorgfältig restauriert und ist heute zu allen
Jahreszeiten ein Anziehungspunkt für Gross und Klein. Mit
dem QR-Code sind Infos und spannende Geschichten über
das Burgenleben zu hören. Wir geniessen den Ausblick über
das Birseck und Basel bis zum Schwarzwald, ins Leimental
und zu den Vogesen. In der Klus, dem grössten Weinbaugebiet im Baselbiet, stärken wir uns, bevor wir zur letzten Etappe nach Aesch aufbrechen.
Riehen, Dorf
Eigenturm
By passing through a residential area of Riehen we slowly climb St. Chrischona, the highest elevation of Basel-Stadt. From the terrace of the famous chapel St. Chrischona we may enjoy the broad view of the city of Basel and its surrounding area. We follow the hills eastward along the Rhine valley. Finally we come to the Eigenturm from where we become aware of the dense development of the upper Rhine valley.
Nr. BB0007
Sissach Voregg
— Sissach Bahnhof
• BL
Tännligarten ein Spielplatz für die ganze Familie
Für einmal steht Spiel und Spass für Familien auf einem attraktiven Waldspielplatz im Zentrum!
Aber auch die kurze Wanderung bietet viel Abwechslung. So z.B. einen Wildbeobachtungsstand mit Ausblick zur Jurakette und anschaulichen Informationen zu einheimische Wildtieren. Gleich drauf folgt ein Weiher mit Amphibien und Insekten.
Der Höhepunkt dieser Wanderung ist aber klar der Spielplatz Tännligarten. Den Kindern steht eine grosse Auswahl an verlockenden Geräten zur Verfügung, die zum Teil in den hohen Baumwipfel verankert sind. Die Feuerstellen und Bänke laden zu einem gemütlichen Picknick im Schatten ein. Wer noch mag, kann auf dem Weg zum Bahnhof Sissach vor der Ergolzbrücke einen Abstecher zu den Volieren des Vereins Exotic machen und die farbenprächtigen Vögel bewundern.
Nr. BB0001
Maisprach
— Wintersingen
• BL
Rebenweg Maisprach-Buus-Wintersingen
Eine Wanderung durch sonnige Rebhänge. Dank der gute ÖV-Anbindung kann die Wanderung auch in Etappen durchgeführt werden. Der markierte Rebenweg führt von Wintersingen weiter nach Sissach, das ebenfalls bedeutende Rebflächen im Gebiet Zelgli aufweist.
Nr. BB0003
Bubendorf
— Reigoldswil
• BL
Wildenstein und Rifenstein
Eine spannende Wanderung durch Geschichte und Natur, die zwischendurch immer wieder eine grossartige Aussicht über die ganze Region bietet.
Das Schloss Wildenstein ist seit 1994 im Besitz des Kantons und hat einen besonderen Stellenwert als gut erhaltene Höhenburg im Baselbiet. Ebenso wertvoll wie die Schlossanlage ist das Umfeld mit den über 500 Jahre alten Eichen, die zusammen mit den Magerwiesen (z.T im Inventar der Trockenwiesen von nationaler Bedeutung) ein einmaliges Naturobjekt darstellen. Der Eichenhain ist aber auch Zeuge der früheren Nutzung (Viehweiden, Eicheln zur Schweinemast, kleinräumiger Ackerbau).
Nach einer Wanderung über verschiedene Höhenzüge mit guter Aussicht folgt nach dem Dorf Titterten die Ruine Rifenstein als zweiter Höhepunkt der Wanderung, bevor es dann ein kurzes Wegstück hinunter nach Reigoldswil geht. Wer mag, kann sich auf dem Sagenweg rund um Rifenstein mit allerhand Legenden vertraut machen.
Nr. BB0004
Aesch
— Therwil/Reinach
• BL
Rebenweg Aesch - Ettingen - Therwil
Die Wanderung führt zum grössten Rebberg in BL (ca. 16 ha) am Aescher Chlusberg und weiter über die Rebparzellen am Ettinger Vorderberg zu einer der kleinsten Rebflächen. Die Wanderung ist vor allem im Frühling (sonnige Lagen) und im Herbst (farbige Rebflächen) attraktiv, während im Sommer der fehlende Schatten zum Problem werden kann.
Im Rebgebiet von Aesch vermittelt der 'WeinWanderWeg Aesch' auf 12 Informationstafeln Hintergründe zum Weinbau und den Arbeiten rund um das Jahr.
Mit kleinen Abstechern lässt sich die Wanderung erweitern (z.B. zum Grillplatz und zum Dolmengrab am oberen Rand des Chlusbergs), aber auch abkürzen (z.B. zur Tramstation in Ettingen).
Nr. BB0005
Zwingen
— Pfeffingen
• BL
Zwei Burgen und ein Kräutergarten
Diese abwechslungsreiche Wanderung ist für jede Jahreszeit geeignet, besonders für Frühling und Herbst, und bietet sowohl landschaftlich wie auch geschichtlich einige Höhepunkte.
In Zwingen lohnt sich ein kurzer Abstecher ins ehemalige Wasserschloss auf den Felsbänken von zwei Birsinseln. Die Innenräume der Gebäude können nur im Rahmen einer Führung besucht werden. Bald nach der Birsbrücke folgt ein steiler Aufstieg ins Dorf Blauen, der auf der Blauenweid durch einen weiten Blick auf die Juraketten belohnt wird. Einen Höhepunkt der besonderen Art bietet der Kräutergarten der Ricola AG. In einer einladenden Anlage mit Sitzgelegenheiten können unzählige Kräuter und Sträucher bestaunt werden. Allein die Beete mit den verschiedenen Minzenarten nehmen einen grossen Platz des Gartens ein. Nach Nenzlingen führt der Weg zum Glögglifelsen hinauf, einer alten Zollstelle zwischen dem Laufental und dem Birseck. Nun geht es hinunter zum Rebgebiet Chlini Weid, wo bereits die Burgruine Pfeffingen sichtbar wird. Seit der Sanierung von 2017 durch den Kanton Baselland kann die ursprünglich aus dem 11. Jh. stammende Burg wieder uneingeschränkt besucht werden.
Nr. BB0006
Aesch Bahnhof
— Seewen Herrenmatt
Von Aesch nach Seewen SO
Die Wanderung beginnt auf der Ostseite des Bahnhofs Aesch. Nach kurzer Zeit erreichen wir das Schloss Angenstein. Auffällig ist der mächtige Donjoin, an den später Fachwerkgebäude angesetzt wurden, die heute als Wohnungen dienen. Nach ca. 300 m biegen wir vom Teersträsschen ab und steigen auf schmalem Pfad zu zwei imposanten Felsblöcken auf. Dazwischen ist die Treppe zum Eingang der Ruine Bärenfels zu erkennen. Von Ober-Aesch gelangen wir zum Weiler Herrenmatt. Nun folgt eine Strecke mit guter Fernsicht auf den Laufentaler Blauen und die Vogesen. An der Kapelle Mariahilf vorbei steigen wir nach Hochwald ab. Dort verläuft der Wanderweg lange Zeit auf der Dorfstrasse. Wir umgehen sie, indem wir ab dem Dorfzentrum der Veloroute folgen. Im Radacker treffen wir wieder auf den signalisierten Weg zum Museum. Als Höhepunkt besuchen wir das Musikautomaten Museum Seewen.