Fotogalerie 2025/4

Fotos von Wanderungen 2025 Okt-Dez


In die Heimat von Niklaus von Flüe, 12.11.2025

Bei perfekten Martini-Sommer-Wetter startet eine grosse Schar Wanderfreudiger, in Kerns über Wiesen und Weiden, zur Anhöhe von Ober-Halten. Hier geniessen wir die Sicht zum Pilatus, zur Glaubenbergkette bis zur bereits verschneiten Rothornkette. Nach einem kurzen Trinkhalt geht es weiter Richtung Flüeli, durch eine Landschaft mit vielen Streusiedlungen und bemerkenswerten, kulturhistorischen Bauten, Kapellen die durch Lehre und Glauben von Niklaus von Flüe geprägt sind. Wir queren das Tobel der Melchaa und nach dem Aufstieg nach Flüeli machen wir Mittagsrast auf dem grosszügigen Dorfplatz. Hier gibt es Einblicke in die Geschichte und das bewegte Leben von Niklaus von Flüe sowie das sehenswerte 500 Jahr alte Wohnhaus der Familie von Flüe. Beeindruckend ist das Wahrzeichen des Dorfes, die Flüeli Kapelle, die als ein äusserst interessantes, kunst- und kulturhistorisches Bauwerk der Zentralschweiz gilt. Wir geniessen nochmals die beeindruckende Sicht über die Obwaldner Landschaft, bevor wir uns auf den Abstieg nach Sarnen begeben. Dabei streifen wir die grosse Terrasse des Jugendstil-Hotels «PaxMontana», welches als ausserordentliches Bijou zählt. Rundum zufrieden beschliessen wir den prächtigen Spätherbst Wandertag und einen Teil der Gruppe lässt den Tag mit einem Umtrunk ausklingen.

Leitung: Susanne Suter

Assistenz: Brigitte Beerli

Fotos: Brigitte Beerli, Susanne Suter


Möhlintal und Spitzgrabe, 05.11.2025

Was für eine schöne Überraschung – so viele Wanderfreudige fanden sich ein! Die Route bot viel Abwechslung: sanfte Auf- und Abstiege wechselten sich mit gemütlichen, flachen Passagen ab. Auch die Bise begleitete uns – mal frisch, mal angenehm mild – und sorgte dafür, dass wir uns immer wieder etwas an- oder auszogen. Zur Mittagszeit legten wir eine Pause von etwa 35 Minuten ein, die für einige fast schon zu lang schien – offenbar waren alle voller Tatendrang, weiterzulaufen. Zum Abschluss genossen einige noch einen wohlverdienten Umtrunk in der Bäckerei Maier in Zeiningen - ein perfekter Ausklang dieser farbenfrohen Herbstwanderung, die in jeder Hinsicht ein Genuss war.

Leitung: Bruno Mantelli

Assistenz: Ursula Gut und Margrit Rohrbach

Fotos: Margrit Rohrbach


Jurahöhen mit Weitsicht, 29.10.2025

Nach regenreichen Tagen freuen sich 28 Wanderbegeisterte über das angekündigte herrliche Herbstwetter. Wir starten auf der Barmelweid, die bereits über der Nebelgrenze liegt. Bei frischen Temperaturen wärmt uns die Sonne beim Aufstieg zur Rohrerplatte. Hier werden wir mit einer prächtigen Aussicht über das Nebelmeer zur frisch verschneiten Alpenkette belohnt. Nach dem Abstieg zur Schafmatt begeistert uns die Weitsicht Richtung Norden über den Kettenjura, die Baselbieter Hügel bis zum Schwarzwald. Südseitig beobachten wir die wabernden, aufsteigenden Nebelschwaden, die sich an den Südhängen des Juras auflösen. Während einer Pause am Sonnenplatz der Schafmatt, geniessen wir das Wettergeschehen sowie die Weitblicke. Weiter geht es in stetigem Auf und Ab durch den farbenfrohen Herbstwald. Wir erreichen die Burgweid, die nochmals zu einem Fotohalt einlädt. In der Nähe des Sendemastes Frohburg nutzen wir den Stamm einer umgestürzten alten Eiche als Sitzgelegenheit zum Picknicken. Nach einer kurzen Wegstrecke erreichen wir Wisen, wo wir im Restaurant Sonne einen Kaffeehalt einlegen. Gestärkt brechen wir nach diesem Zwischenhalt zur letzten Etappe unserer Wanderung nach Läufelfingen auf, wo alle wohlbehalten das Wanderziel erreichen.

Leitung: Susanne Suter

Assistenz: Brigitte Beerli

Fotos: Susanne Suter, Brigitte Beerli, Margrit Rohrbach

  • 1,1Weitsicht auf den Jurhöhen

    Weitsicht auf den Jurahöhen

  • 2 aufsteigende Nebelschwaden

    Aufsteigende Nebelschwaden

  • 3 Platz an der Herstsonne

    Platz an der Herbstsonne

  • 4 Trinkhalt im Herbstwald

    Trinkhalt im Herbstwald

  • 4,2 durch den Herbstwald

    Durch den Herbstwald

  • 5 Pilz am Weg

    Pilz am Weg

  • 6 Fotohalt

    Fotohalt

  • 7 ungewohnter Picknickplatz

    Ungewöhnlicher Picknickplatz


    Herbstversammlung, 25.10.2025

    Trotz Regen liessen sich viele Wanderfreudige nicht abschrecken – echte Wetterfestigkeit ist eben Ehrensache! Schon bald zeigte sich, dass auch eine grosse Gruppe gut in Schwung bleiben kann. Der Weg führte uns flott voran, und unter der Redingbrücke legten wir eine kurze Verschnaufpause ein, bevor es weiterging. Am Ziel angekommen, blieb uns dank des zügigen Tempos sogar noch über eine halbe Stunde Zeit, um uns aufzuwärmen  – das tat richtig gut nach der feuchten Etappe. Ein herzliches Dankeschön an Margrit und Andi für die tolle Begleitung und ihren Einsatz – schön, dass ihr alle dabei wart!

    Leitung: Bruno Mantelli

    Fotos:


    Zur 800-jährigen Linner Linde, 22.10.2025

    Trotz nasser Anreise traf sich eine fröhliche Gruppe beim Ausgangspunkt. Ein Forstweg führte uns durch den farbigen Herbstwald. Als wir kurz vor Linn den Wald verliessen, hörte der Regen auf. Die Aussicht ins Mittelland war etwas eingeschränkt. Aber wir konnten die Habsburg und die Ortschaften im Tal erkennen. Bei der Linde machen wir den ersten Halt. Sie ist beeindruckend. Linn ist ein gepflegtes Strassendorf an der alten Strasse zur Fähre am Birrenlauf - heute Bad Schinznach. Ein Feldweg führte uns zu zwei Weihern, wo wir die Mittagspause machten. Nachher wanderten wir am Linner Wasserfall vorbei nach Effingen.

    Leitung und Fotos: Ursual Gut



    Grafenburg und Präriebisons, 19.10.2025

    Eine grosse und bunte Schar von Wandervögeln traf sich auf der Buuseregg, bereit für einen abwechslungsreichen Tag in der herbstlichen Landschaft. Nach der herzlichen Begrüssung durch Florence Brenzikofer vom Verein Erlebnisraum Tafeljura und mich machten wir uns auf den steinigen Weg Richtung Obere Waid und weiter zur Farnsburg. Dort wurden wir bereits von den Kantonsarchäologen Reto Marti und Christoph Reding erwartet, die uns mit einer spannenden und abwechslungsreichen Führung empfingen. Sie gaben Einblicke in die Geschichte der Farnsburg und erzählten Wissenswertes über die Burgen im Kanton Basel-Landschaft. Nach dem kurzen Abstieg zum Hofgut Farnsburg erwarteten uns Markus und Theres Dettwiler bereits am Grill. Bei feinen Würsten, frischem Brot und erfrischenden Getränken konnten wir die Eindrücke der Führung in gemütlicher Runde ausklingen lassen. Der letzte Abschnitt führte uns hinunter nach Gelterkinden, wo einige Unentwegte den schönen Wandertag noch bei einem Schlusstrunk beim Bahnhof abrundeten. Ein herzliches Dankeschön geht an Florence, Margrit und Ursula für die Begleitung und an alle, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben.

    Leitung: Bruno Mantelli

    Assistenz: Ursula Gut und Margrit Rohrbach

    Fotos: Florence Brenzikofer, Margrit Rohrbach und Andreas Lutz


    Zinglenberg, 18.10.2025

    Bei noch etwas kühler, aber Sonne versprechender Witterung treffen sich 14 Personen am Bahnhof SBB. Der Treffpunkt wird signalisiert vom Markenzeichen des Wanderleiters, dem Wanderstock mit dem gelben Wegweiser und der Aufschrift «Zinglenberg». Mit der S3 geht es nach Liestal und dann weiter mit dem Postauto nach Nunningen, wo der steile Aufstieg zur Kapelle des heiligen Wendelins beginnt. Viele Wandernde kennen diesen Heiligen noch nicht, der im 6. Jahrhundert nach Christus in Trier missionierend tätig war und dem auch hier, im Solothurnischen, jedes Jahr eine katholische Wallfahrt gewidmet ist. Nach einer Verschnaufpause geht es dann bei prächtigem Wetter weiter durch den herrlich bunten Herbstwald und über die leuchtend grünen Matten des Nunningerbergs. Die meisten der Teilnehmenden sind in Gespräche oder ins Fotografieren und Staunen vertieft und merken gar nicht, dass wir den Zinglenberg schon hinter uns haben. Bei einem perfekt ausgerüsteten Rastplatz machen wir Mittagspause. Rasch brennt ein Feuer und alle freuen sich über die fein brutzelnden Chlöpfer auf dem Grillrost oder am Spiess, diesem typisch schweizerischen Brauch. So sind nach der Mittagspause alle wieder fit, um den Abstieg nach Beinwil unter die Füsse zu nehmen. Dort erwartet uns ein weiteres Highlight: wir erhalten eine spannende kurze Führung durch Kirche und Abtei von einem der für das Kloster zuständigen byzantinisch-orthodoxen Mönche. Anschliessend ist es nur noch ein kurzer Weg bis zum Postauto, das uns heimwärts via Laufental führt. Alle sind zufrieden, dass sie in entspannter Runde und an einem sonnigen und warmen Herbsttag eine schöne Wanderung absolvieren konnten.

    Leitung: Hanspeter Preiswerk

    Assistenz: Thomas Hebeisen


    Rundwanderung Glarus, 15.10.2025

    Fantastisches herbstliches Prachtswetter hat uns im “Zigerschlitz” empfangen. Nach einem kleinen Streifzug durch Glarus mit seiner interessanten bewegten Geschichte gings hinauf nach Grüt. Die Vielfalt und Schönheit dieser herrlichen Landschaft mit den satten grünen Wiesen, dem Kuhglockengebimmel, den herbstlichen Laubbäumen und der imposanten Bergkulisse mit dem Vorder Glärnisch, dem Wiggis und dem Schilt haben uns entzückt. Durch Wiesen und Wälder und mit Sicht zum Tödi gings hinunter über die Linth zum Krafttwerk Mühlefur in Ennenda. Wegen einer Wegsperrung – im Gebiet Uschenried - gab es eine Routenänderung. Anstatt im Auelikopf fand die Mittagsrast nun an der Feuerstelle Bleiche – direkt an der Linth statt. Durchs Oberdorf in Ennenda mit seinen alten Häusern und entlang von Trockensteinmauern gings zum Schluss auf den Burghügel zur St.Michaelkapelle. Der Blick auf Glarus und auf die dominanten Felswände des Vorder Glärnisch waren beeindruckend.

    Leitung und Fotos: Irene Meinen


    • 01_Entlang von Trockenmauern mit Sicht zum Berg Wiggis

      Entlang Trockenmauern mit Sicht zum Berg Wiggis

    • 02_Streifzug durch die kleinste Hauptstadt der Schweiz - die Stadtkirche Glarus

      Streifzug durch die kleinste Hauptstadt der Schweiz - Stadtkirche Glarus

    • 03_Aufstieg nach Grüt

      Aufstieg nach Grüt

    • 04_Im Hintergrund der noch eingenebelte Vorder Glärnisch

      Im Hintergrund der noch eingenebelte Vorder Glärnisch

    • 05_Unterwegs bei Grossrüti

      Unterwegs bei Grossrüti

    • 06_Wohltuende einsame Gegend

      Wohltuende einsame Gegend

    • 07_Abstieg zur Linth

      Abstieg zur Linth

    • 08_Die Linth und die schroffen Felswände des Vorder Glärnisch

      Die Linth und die schroffen Felswände des Vorder Glärnisch

    • 09_Burgkapelle St

      Burgkapelle St. Michael auf dem Burghügel

    • 10_ Blick vom Burghügel nach Glarus und zum mächtigen Vorder Glärnisch

      Blick vom Burghügel nach Glarus und zum mächtigen Vorder Glärnisch


      Schlösser im Grenzgebiet, 08.10.2025

      Mit 23 Teilnehmenden starteten wir an der Nebelgrenze bei Burg im Leimental in Richtung Heulenhof. Von dort führte uns der Weg zur Ruine Landskron, wo wir unsere Mittagsrast bei herrlichem Wetter und einer grandiosen Rundumsicht genossen. Der anschliessende steile Abstieg nach Leymen forderte unsere Trittsicherheit, bevor wir dem noch schmalen Birsig entlang weiter nach Biel-Benken wanderten. Einige Unentwegte liessen den Tag schliesslich in Bottmingen gemütlich ausklingen. Ein herzliches Dankeschön an Margrit Rohrbach für ihre fotografische Begleitung und vielfältige Unterstützung unterwegs!

      Leitung: Bruno Mantelli

      Fotos: Margrit Rohrbach


      Grenzschlängeln im Leymental, 05.10.2025

      Trotz angekündigten wechselhaften Wetters konnten wir unsere Herbstwanderung bei Sonnenschein und leichter Bise in Rodersdorf starten. Nach dem Durchqueren des Birsigtals, vorbei an einer Mühle, stiegen wir hinauf zur Wegkreuzung im Vorderwald. Entlang der Grenze erreichten wir die Rodersdorfer Buche, die als mächtigste Buche der Nordwestschweiz gilt und durch zwei Tafeln beschrieben wird. Weiter ging es grenznah zur Lichtung von St. Brice mit seiner Kapelle (erstmals 1361 erwähnt) und einem idyllischen Bauerngasthof. Nach einer kurzen Rast wanderten wir über die Ebene des Wessensbergs durch alte Eichen- und Buchenwälder. Ein steiler Abstieg führte uns zur Chapelle Heiligbrunn mit ihrer Quelle. Als der Regen einsetzte, fanden wir glücklicherweise Unterschlupf in einer nahegelegenen, festlich ausgebauten Scheune. Dort konnten wir unsere Mittagspause trocken geniessen. Peter, der freundliche Besitzer des Gutshofs, hiess uns willkommen und servierte frischen Most. Gestärkt setzten wir die Wanderung über Felder nach Liebenswiller fort und kehrten nach Rodersdorf zurück. Vom Sturm durchnässt, aber zufrieden über den abwechslungsreichen Tag, erreichten wir den Bahnhof.

      Leitung und Fotos: Tamara und Bruno Stähli-Cueni 

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